Umbrete _ 2688 _ textil

Auf die Plätze, fertig, los!!! 
Preparado, listo, ya!!!!

 

 

(de) Lang genug hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit: Der Entwurf für den ersten Abschnitt des großen Teppichs ist fertig, und wartet darauf, gewebt zu werden. Ich hab diesen Moment sooo lange vor mir hergeschoben. Zuerst, weil im Laufe der ersten Monate die Frage aufkam, ob es denn jetzt wirklich ein 2Europateppich“ wird und demzufolge ganz Europa draufpassen muss, was bedeutet, dass jeder Abschnitt konsequenterweise schmaler ausfällt, oder ob ich erst einmal davon ausgehe, dass es eine Reise über die Iberische Halbinsel wird. Nun, Träume sollten groß geträumt werden, weil das Leben schon selbst dafür sorgt, ihnen das richtige Maß zu geben. Und so haben auch die bisherigen Erfahrungen dafür gesorgt, dass ich mich entschieden hab, mich erst einmal um die Iberische Halbinsel zu kümmern.

Dann war da die frage nach dem „Stil“, und ihr habt ja bei den Skizzenteppichen schon gesehen, dass ich gerne zwischen etwas eher Figurativem und etwas eher Abstrakten hin und her wander. Und weil dem so ist, wird es auch beides in dem großen Teppich geben.

Die Grundstruktur der Rauten wird sich, an manchen Stellen versetzt, über den gesamten Teppich ziehen. Diagonale sind ein großartiges Hilfsmittel, um Arbeitsfelder nicht zu groß werden zu lassen, haben also auch eine sehr praktische Komponente. Ich find sie aber auch spannend, weil die Brüche, die dadurch immer wieder entstehen können, und das mal mehr, mal weniger markant, an ein Kaleidoskop erinnern, und somit die Idee des Kaleidoteppichs mit ins Spiel bringen.

Auch das Muster aus den Farbkarten, das ihr aus den Skizzenteppichen kennt, wird immer wieder mal auftauchen. Es macht mir Spass und fällt mir leicht und nimmt daher Druck aus der Arbeit. Thematisch gibt es zumindest in diesem Abschnitt, was sich ja im nächsten ändern kann, drei große Leitfäden: Frauen, Natur und (Fliesen)Muster….

Jetzt im Entwurf sind alle Elemente von der Farbintensität alle sehr gleichwertig, was damit zu tun hat, dass ich die Zeichnung, die hinter der Kette liegt, einfach gut erkennen muss. Wie das dann in der fertigen Bildwirkerei aussieht, wird sich zeigen. Seid gespannt. Ich bin es jedenfalls sehr!!!

 

 

 

(es) Ha llevado su tiempo, pero por fin ha llegado el momento: el boceto de la primera sección del gran tapiz está listo y a la espera de ser tejido. He pospuesto este momento durante muchísimo tiempo. Al principio, porque surgió la duda de si realmente se trataría de un «tapiz de Europa» —lo que implicaría incluir todo el continente y, por consiguiente, hacer más estrecha cada sección— o si debía plantearla, en una primera etapa, como un viaje por la península ibérica. Bueno, hay que soñar a lo grande, ya que la vida misma se encarga de ajustar los sueños a su justa medida. Y así, las experiencias vividas hasta ahora me han llevado a decidir centrarme, por el momento, en la península ibérica.

Luego estaba la cuestión del «estilo». Ya habéis visto en los pequeños tapices que me gusta moverme entre lo más figurativo y lo más abstracto. Y, precisamente por eso, el gran tapiy tendr¡a lo suyo de los dos.

La estructura básica de los rombos se extenderá por todo el tapiz. Las líneas diagonales son un recurso excelente para evitar que las áreas de trabajo se hagan demasiado grandes y con ello demasiado complejas, por lo que cumplen una función muy práctica. Sin embargo, también me resultan fascinantes porque las rupturas que pueden surgir —unas veces más marcadas y otras menos— evocan un caleidoscopio, introduciendo así el concepto del « caleidotapiz».

También aparecerá de vez en cuando el motivo de las cartas de colores que ya conocéis por los tapices bosquejo. Disfruto mucho con ello y me resulta fácil, lo que ayuda a aliviar la densidad del trabajo. En cuanto a la temática, al menos en esta etapa —algo que podría cambiar en la siguiente—, hay tres grandes hilos conductores: las mujeres, la naturaleza y los motivos (de azulejos)…

En esta fase de boceto, todos los elementos tienen una intensidad de color muy similar; esto se debe a que necesito distinguir con claridad el dibujo situado detrás de la urdimbre. Habrá que ver cómo queda el resultado final en el tapiz. ¡Estad atentos! Yo, desde luego, ¡estoy muy expectante!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Jetzt fehlt nur noch, dass ich bald die Erlaubnis für den Standort in Puerto Real bekomme. Die läßt auf sich warten, aber ich bleibe zuversichtlich!

(es) Ahora solo falta que reciba pronto el permiso para la ubicación en Puerto Real. Se está haciendo esperar, ¡pero mantengo el optimismo!

 

 

 

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Umbrete _ 2687 _ textil

Bereit! / Listo!

 

 

(de) So, heute hat es zum ersten Mal seit drei Monaten geregnet. Damit ist der Sommer wohl wirklich vorbei. Endlich!!! Es war eine anstrengende Zeit. Ich bin definitiv nicht für solch ein Klima gemacht und auch wenn ich jetzt meinen MTR, meinen  „Master in Thermic Resilience“ in der Tasche hab, bin ich froh, dass es vorbei ist und werde mich sehr, sehr bemühen, den kommenden Sommer in erträglicheren Gefilden unterwegs zu sein. Obwohl, wer weiss schon, wo die Hitzewellen entlangschwappen werden. Selbst der Norden ist davon nicht mehr verschont. Wir werden sehen.

Jetzt gilt es erst einmal, den Herbstanfang zu feiern und all das, was ich trotz der Hitze geschafft habe. Denn ich habe viel erkundet, gesehen, gelernt, und viele interessante Menschen kennengelernt. Ich hab zwei kurze Stippvisiten gemacht, in Madrid und Berlin, hab Besuch bekommen von Ulises und Victor. Ich hab die Holzfassade des KUKUmobils geölt, um es bereit zu machen für den nächsten Winter. Es gab die Ausstellung in Umbrete und ich habe zwar nicht viel gewebt, dazu war es einfach zu heiss, aber ich habe eine ganze Reihe von Entwürfen gemacht, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Eine Serie im Format 40 x 40 cm, mit einer kleinen Auswahl, die ich besonders interessant finde, die aber nicht in das kleine Kachelformat von 12 x 12 cm gepasst hätte, weil sie zu viele Einzelheiten beinhalten, die mehr Raum benötigen,  und die auf der anderen Seite  im Gewimmel des  großen Entwurfs verloren gegangen wären.

Ich weiss nicht, ob ich sie je werde weben können, denn wenn ich jetzt meine Zeit aufteile auf die Arbeit am Webrahmen und den Skizzenteppichen, die ja weiterhin das Projekt finanziell unterstützen sollen, und der Arbeit an dem großen Webstuhl, dann wird nicht viel Zeit bleiben für eine dritte „Front“. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und wer weiss schon, wie es weitergeht, wie weit es geht mit der Reise…..

Jedenfalls gibt es jetzt diese Entwürfe. Und wie man weiss, ist Papier geduldig!

 

(es) Bueno, hoy ha llovido por primera vez en tres meses. Con esto, parece que el verano se ha despedido definitivamente. ¡¡¡Por fin!!! Ha sido una época agotadora. Queda requete-afirmado que no estoy hecha para este tipo de clima y, aunque ahora ya tengo en el bolsillo mi MTR —mi «Máster in Thermic Resilience»—, me alegra que haya pasado; haré todo lo que pueda por pasar el próximo verano en lugares con temperaturas más llevaderas. Aunque, ¿quién sabe por dónde se extenderán las olas de calor? Ni siquiera el norte se libra ya de ellas. Ya veremos.

Ahora toca celebrar la llegada del otoño y todo lo que he logrado a pesar del calor. Porque he explorado, visto y aprendido mucho, además de conocer a gente interesante. Hice dos escapadas breves —a Madrid y Berlín— y recibí las visitas de Ulises y Victor. Apliqué aceite de linaza a la fachada de madera del KUKUmobil para prepararlo de cara al próximo invierno. También se celebró la exposición en Umbrete y, aunque no tejí mucho —hacía demasiado calor para ello—, elaboré toda una serie de diseños con los que estoy muy satisfecha.

Se trata de una serie en formato de 40 x 40 cm que incluye una pequeña selección de obras que considero especialmente interesantes; estas no habrían encajado en el formato de 12 x 12 cm debido a la gran cantidad de detalles que requieren más espacio, y que, por otro lado, se habrían perdido en el bullicio de una composición de gran tamaño.

No sé si alguna vez llegaré a tejerlas, pues si reparto mi tiempo entre el trabajo en el bastidor, en los tapices-bosquejo —que deben seguir financiando el proyecto— y la labor en el gran telar, no quedará mucho tiempo para un tercer «frente». Pero posponer no significa renunciar. Y quién sabe qué nos depara el futuro, o hasta dónde llegará este viaje…

En cualquier caso, ahí están estos borradores. Y, como bien se sabe, ¡el papel es paciente!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2686 _ gedanken

 

 

 

(de) Ich bin mir nicht immer sicher, ob solche Beiträge wie die letzten, über vergessenen, man kann auch sagen verwunschene, Orte angebracht sind. Manchmal denke ich, sie haben ein Recht drauf, analog und unbeachtet zu bleiben. Gut und beruhigend, dass ich sie eher nur als Tagebuch schreibe, und um euch „mitzunehmen“ auf meinen Erkundungen, und weiss, dass ihr ein zwar feines aber doch eher kleines Trüppchen seid, die ihr euch ab und zu hierher verirrt und diese Beiträge lest. Hätte mein Blog eine größere Reichweite, so würde ich sicherlich anders damit umgehen. Denn vielleicht findet die Parkflora und -fauna es ja gar nicht so schlimm, dass sich kaum ein Mensch dorthin verirrt. Wahrscheinlich kommen sie ganz gut damit zurecht. Die Bäume brauchen uns schließlich nicht, wir brauchen sie.

(es) No siempre estoy seguro de si publicaciones como las últimas —sobre lugares olvidados o, por qué no, encantados— son apropiadas. A veces pienso que esos sitios tienen derecho a permanecer en el anonimato, ajenos a la mirada pública. Me resulta tranquilizador saber que escribo esto más bien como un diario —para «llevaros conmigo» en mis exploraciones— y ser consciente de que sois un grupo selecto, pero ciertamente pequeño, de personas que de vez en cuando acabáis aquí y leéis estas entradas. Si mi blog tuviera un mayor alcance, seguramente abordaría el asunto de otra manera. Al fin y al cabo, puede que a la flora y fauna del parque no les parezca nada mal que apenas aparezca gente por allí; probablemente se las arreglen muy bien así. Después de todo, los árboles no nos necesitan a nosotros; nosotros, sin embargo,  sí los necesitamos a ellos.

 

 

 

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Sevilla _ 2685 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2684 _ resiliencia climática

Master in Thermal Resilience

_ Part VIII

 

La orilla verde / das grüne Ufer

 

 

(de) Zwischen dem Jardín del Guadalquivir und dem Pabello de la Navegación befindet sich der Jardín Americano. Auch der, wie so vieles hier, ein Erbe der Expo 92. Fußläufiger von der Torre Sevilla gelegen sollte man meinen, dass er stärker frequentiert wird. Ich hatte den Eindruck, dass dem nicht unbedingt so ist. Außer einigen Obdachlosen, die unter der Brücke, die die Altstadt mit der Isla de la Cartuja auf der Höhe des Museums für Zeitgenössische Kunst verbindet, Unterschlupf finden, und einigen Gruppen von Jugendlichen, die sich hier im Sommer in den heißen Nächten getroffen haben, scheint auch dieser Park von den Sevillaner:innen eher im klassischen Sinne „stiefmütterlich“ behandelt zu werden.

Ganz allgemein liegt es vielleicht daran, dass die andere Uferseite des Kanals über die recht gut ausgebaute 6km lange Uferpromenade verfügt, von der ich im Beitrag über das Ei des Kolumbus geschrieben habe, und die die große Mehrheit der Sevillaner:innen für ihre sportliche Betätigung, sei es Laufen oder Radfahren oder was auch immer, zu bevorzugen scheint.

 

(es) El Jardín Americano se encuentra entre el Jardín del Guadalquivir y el Pabellón de la Navegación. Al igual que tantas otras cosas de las que he hablado en las últimas entradas, este jardín es también un legado de la Expo 92. Dado que está situado más cerca de la Torre Sevilla, cabría pensar que recibe más afluencia de público; sin embargo, tuve la impresión de que no es necesariamente así. A excepción de algunas personas sin hogar que se refugian bajo el puente —el que conecta el casco antiguo con la Isla de la Cartuja a la altura del Museo de Arte Contemporáneo— y de algunos grupos de jóvenes que se reunían allí en las noches calurosas de verano, parece que los sevillanos también tratan a este parque con cierto abandono o indiferencia.

En términos generales, tal vez se deba a que la otra orilla del canal cuenta con un paseo fluvial de seis kilómetros bastante bien acondicionado —del que hablé en la publicación sobre «el huevo de Colón»— y que parece ser el preferido por la gran mayoría de los sevillanos para practicar deporte, ya sea correr, montar en bicicleta o cualquier otra actividad.

 

 

 

 

 

(de) Wie auch immer, hier im „Jardin Americano“ gibt es ein durchaus interessantes Ensemble von großen und kleineren Wasserbecken, die über kleine Wasserfälle in den Kanal münden und eine klein Landschaft mit….

(es) Sea como fuere, aquí en el «Jardin Americano» hay un conjunto ciertamente interesante de estanques de diversos tamaños que desembocan en el canal a través de pequeñas cascadas, creando un pequeño paisaje con…

 

 

 

(de) …… ja, wieder einmal mit großem und wie mir scheint verkannten Potential bieten. Mit meiner Liebe zur Kneippschen Wassertherapie sehe ich hier ohne große Mühe einen kleinen Wassertrimmpfad der in einem Flussschwimmbad mündet.

Denn wie es sein kann, dass Sevilla, mit diesem Kanal der ja durchaus für alle möglichen Wassersportarten gut genutzt wird, noch kein Flussschwimmbad hat (wie Paris, Basel, Wien, Kopenhagen…..), bei diesen heissen Sommern….. naja, ich finde das überraschend weil es doch in gewisser Weise so nah liegt.

 

(es) …… sí, un lugar que una vez más ofrece un gran potencial, aunque —me parece a mí— infravalorado. Dada mi afición a la hidroterapia de Kneipp, imagino sin esfuerzo un pequeño circuito acuático que desemboque en una piscina fluvial.

Porque resulta sorprendente que Sevilla —con ese canal que, de hecho, se aprovecha bien para todo tipo de deportes acuáticos— aún no cuente con una piscina fluvial (como París, Basilea, Viena, Copenhague…), sobre todo teniendo en cuenta los veranos tan calurosos que tenemos… En fin, me parece sorprendente, ya que es una idea que, en cierto modo, resulta tan cercana…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Und so ganz schlimm kann die Wasserqualität nicht sein. Immerhin wird hier geangelt, und beim Triathlon wird auch im Fluss gebadet. Ich kann mir vorstellen, dass man sich noch etwas mehr darum kümmern müßte und auch der Schiffverkehr müßte geregelt, bzw. der Badebereich klar abgetrennt werden, aber, wie es immer so schön heißt: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

(es) Y la calidad del agua no puede ser tan mala. Al fin y al cabo, aquí se pesca y también se nada en el río durante el triatlón. Imagino que habría que prestarle un poco más de atención y regular el tráfico de embarcaciones —o bien delimitar claramente la zona de baño—, pero, como suele decirse: querer es poder.

 

 

 

 

 

 

(de) Ist auch nur so einem Idee von mir. Denn es kann natürlich sein, dass auch hier die Gewohnheit mächtiger ist, als das Neue. Viele Sevillaner:innen haben sich eingerichtet, haben die Möglichkeit zumindest die Wochenenden bei irgendjemandem mit Pool zu verbringen, wenn nicht direkt an irgendeinem Strand. Ich bin ja auch zweimal nach Cadiz gefahren, zwar nicht mit dem ausschließlichen Ziel, dort zu baden, aber ich hab es getan und vielen der Insassen war anzusehen, dass es für sie sehr wohl der Zweck dieser Reise war. Eineinhalb Stunden eine Strecke, mit dem Bus. Das ist zu machen. Wenigstens ab und zu.

(es) No es más que  una idea que se me ha ocurrido. Al fin y al cabo, es posible que también aquí la costumbre pese más que la novedad. Much@s sevillan@s ya se han organizado y tienen la posibilidad de pasar al menos los fines de semana en casa de alguien con piscina, si no directamente en la playa. Yo misma fui dos veces a Cádiz; aunque no con el objetivo exclusivo de bañarme, acabé haciéndolo, y se notaba que para muchos de l@s otr@s pasajer@s ese era precisamente el propósito del viaje. Hora y media de trayecto en autobús. Nada del otro mundo.

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2682 _ resiliencia climática

Master in Thermal Resilience

_ Part VII

 

Isla de la Cartuja y sus „Lost places“ _ Part VII.02

 

(de) Ein Wahrzeichen der Expo ’92 war der „Pabellon del Futuro“. Es macht mich nachdenklich, dass ausgerechnet der es augenscheinlich nicht geschafft hat, den Impuls der Weltausstellung kontinuierlich in die eigene Zukunft zu tragen. Es wäre doch spannend gewesen, hier einen Ort zu schaffen, an dem darüber nachgedacht und dazu geforscht wird, wie wir als Menschheit mit der Erderwärmung, die ja damals schon nichts Neues war, umgehen könnten.

In einem Teil ist seit einigen Jahren, genau gesagt seit 2018,  das  „Archivo General de Andalucía (AGA)“ untergebracht. Der Rest steht noch aus. Vereinbart war laut einem Artikel im ABC vom Dezember 2025, den ich dazu gefunden habe,  dass dort die „Agencia Andaluza de Instituciones Culturales (AAlICC)“ ihren Standort bekommen soll.

Im Artikel heisst es dazu:

„Der Regierungsrat der Junta de Andalucía hat am Dienstag eine Kapitalerhöhung der öffentlichen Vermögensverwaltungsgesellschaft Epgasa (Empresa Pública de Gestión de Activos) genehmigt. Diese Maßnahme umfasst die umfassende Sanierung und Anpassung des ehemaligen „Pavillons der Zukunft“ der Weltausstellung von 1992 in Sevilla, der künftig als Sitz der Andalusischen Agentur für kulturelle Einrichtungen (Aaiicc) dienen soll.

Wie die andalusische Regierung in einer Mitteilung bekannt gab, ermöglicht diese Kapitalerhöhung „die Wiederaufnahme des Projekts, das 2020 aufgrund von Covid ausgesetzt worden war“. Das Vorhaben erfordert eine Gesamtinvestition von 6,7 Millionen Euro, einschließlich Planung, Genehmigungsverfahren und Bauausführung. Es umfasst eine Nutzfläche von 4.700 Quadratmetern sowie eine bebaute Fläche von 6.110 Quadratmetern. Die Bauarbeiten sind auf einen Zeitraum von 24 Monaten angelegt und werden zwischen 175 und 215 Arbeitsplätze schaffen.

(…)

Die Regionalregierung hat hervorgehoben, dass dieser Umzug „nicht nur den Erhalt eines für die Weltausstellung emblematischen Gebäudes sichert“, sondern auch jährliche Einsparungen von rund 600.000 Euro bei der Miete des derzeitigen Standorts im Estadio de la Cartuja ermöglicht; diesen muss die Behörde räumen, um die notwendigen Umbauarbeiten für die Nutzung des Stadions als Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 zu ermöglichen.“

 

(es) Uno de los símbolos de la Expo 92 fue el «Pabellón del Futuro». Me hace reflexionar el hecho de que sea precisamente este edificio el que, aparentemente, no haya logrado proyectar su propio uso hacia el futuro de forma continuada aprovechando el impulso de la Exposición Universal. Habría sido fascinante crear aquí un espacio dedicado a la reflexión y a la investigación sobre cómo podríamos afrontar, como humanidad, el calentamiento global —un fenómeno que, ya por aquel entonces, no era ninguna novedad.

Desde hace algunos años —concretamente desde 2018—, una parte del edificio alberga el Archivo General de Andalucía (AGA). El resto está aún pendiente de ocupación. Según un artículo del diario *ABC* de diciembre de 2025 que he consultado al respecto, se acordó que allí se ubicaría la Agencia Andaluza de Instituciones Culturales (AAlICC).

El Consejo de Gobierno de la Junta de Andalucía ha autorizado este martes una ampliación de capital de la Empresa Pública de Gestión de Activos (Epgasa). Esta actuación contempla la reforma integral y adaptación del que fuera Pabellón del Futuro en la Exposición Universal de Sevilla en 1992 para albergar la sede de la Agencia Andaluza de Instituciones Culturales (Aaiicc).

Según ha indicado el ejecutivo andaluz en una nota, esta ampliación «permite que se retome el proyecto suspendido en 2020 por el Covid». La intervención supondrá una inversión total de 6,7 millones de euros, incluyendo el proyecto, las licencias y la ejecución. Afectará a una superficie de 4.700 metros cuadrados útiles y 6.110 metros cuadrados construidos. Los trabajos se prolongarán durante 24 meses y habilitarán entre 175 y 215 puestos de trabajo.

(…)

La Junta ha destacado que este traslado «no sólo asegura la conservación de un edificio emblemático de la muestra universal», sino que permitirá «ahorrar» en torno a 600.000 euros anuales en el alquiler de su actual sede, en el Estadio de la Cartuja, que debe abandonar para la ejecución de las obras necesarias para adaptar el estadio como sede del Mundial de Fútbol de 2030.“

 

 

 

 

 

 

(de) Wie gesagt: Momentaufnahmen! Wie es hier weitergehen wird, das werde ich nicht erleben. Ich möchte mir auch nicht anmaßen, ob das, was geplant ist, wirklich der Stadt und ihren Menschen guttut, oder ob sie etwas anderes, eine andere Nutzung bräuchten. Das haben sie selbst zu entscheiden. Ich kann nur hoffen, dass sich, wenn etwas getan wird, das finanzielle Mittel, Grund und Boden und Lebenszeit bindet, es etwas Sinnvolles und wirklich nachhaltiges ist.

(es) Como ya he dicho: ¡son meras instantáneas! No llegaré a ver cómo continúa esto. Tampoco pretendo juzgar si lo planeado beneficiará realmente a la ciudad y a sus habitantes, o si necesitarían otra cosa, otro tipo de uso. Eso es algo que ellos mismos deben decidir. Solo cabe esperar que, si se lleva a cabo una actuación que requiere recursos económicos, suelo y tiempo, el resultado sea algo sensato y verdaderamente sostenible.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2681 _ resiliencia climática

Master in Thermal Resilience

_ Part VII

 

Isla de la Cartuja y sus „Lost places“ _ Part VII.01

 

 

(de) Ich hab mich ein zweites Mal auf den Weg gemacht, um mir die „Isla de la Cartuja“ anzuschauen. Wer hier regelmäßig liest, der erinnert sich, dass ich schon mal hier unterwegs war, nämlich als ich auf der Suche nach dem 1500 Jahre alten Kaktus war, der anlässlich der Expo 92 aus Mexiko hierher gebracht wurde. Schon da hat der Beitrag „notgedrungen“ einen sehr kritischen Ton angenommen.

(es) Por segunda vez me he puesto en camino para explorar la „Isla de la Cartuja“. Quienes leen este blog con regularidad recordarán que ya estuve aquí, concretamente cuando buscaba el cactus de 1500 años de antigüedad que fue traído desde México con motivo de la Expo 92. Y ya entonces, la publicación adquirió —inevitablemente— un tono muy crítico.

 

 

 

(de) Wer also keinen Bock drauf hat, der sollte diesen und vielleicht auch den kommenden Beitrag überspringen, denn wenn an dem gegenwärtigen Zustand gerecht werden will, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als den Finger in die Wunde zu legen. Wichtig ist aber auch hier: Als immer Reisende sammel ich Momentaufnahmen. Nicht immer schaff ich es, dem Faden in die Vergangenheit zu folgen, um zu verstehen, wie es dazu kam, und noch weniger kann ich das lose Ende in die Zukunft spinnen, weil ich die hier nicht erleben werde. Manchmal finde ich im Internet etwas Information. Aber auch das sind lose Momente. Ob daraus etwas Solides entsteht, kann ich nicht beurteilen.

(es) Así pues, quien no tenga ganas de miradas críticas debería saltarse esta publicación —y tal vez también la siguiente—, ya ​​que, para hacer justicia a la situación actual, no queda más remedio que poner el dedo en la llaga. Pero aquí también es importante señalar que, como viajera constante, voy recopilando instantáneas. No siempre logro seguir el hilo hacia el pasado para comprender cómo se llegó a este punto, y mucho menos puedo hilar ese cabo suelto hacia el futuro, pues no viviré ese porvenir aquí. A veces encuentro algo de información en Internet, pero también se trata de información aislada. No sabría decir si de todo ello surgirá algo sólido.

 

 

 

 

(de) Hier also ein fragender Blick auf das Erbe der Expo. Ein vielleicht zu großes Erbe für das, was Sevilla leisten kann. Vielleicht ist es ja ein wenig so wie wenn eine Einzelperson ein großes Gebäude erbt, das umfangreichere Mittel benötigt, um instandgehalten und sinnvoll genutzt zu werden, als diese einzelne Person in der Lage ist, aufzubringen. Da geht es um finanzielle Mittel, aber nicht nur. Es geht auch ums Kümmern, d.h. um Zeit und um Inhalte…. Vielleicht geht es auch allgemein um die Pflege und Nutzung des öffentlichen Raumes und der öffentlichen Infrastruktur. Wer ist dafür zuständig, wer fühlt sich dafür zuständig und wer könnte dafür zuständig sein?

Könnte das zum Beispiel ein Kollektiv von Menschen sein, die bereit sind, in Absprache mit der „öffentlichen Hand“ eine Verbindlichkeit in dem Sinn zu übernehmen, dass zumindest bei der Instandhaltung dessen, was ist, zusammengearbeitet wird und dafür eine Nutzungsmöglichkeit bewilligt wird, zumindest bis ein Vorschlag einer zukünftigen nachhaltigen Nutzung ausgearbeitet werden konnte und die notwendigen Mittel vorhanden sind. Ihr merkt schon, es geht in Richtung Zwischennutzung. Nach wie vor und immer wieder ein Format, an das ich glaube. Weil, schlimmer als das was die kommenden Fotos zeigen kann es ja kaum werden, oder? Ayyy, und das ganze Portential. Da juckt es mir in den Finger und Zehenspitzen…….

 

(es) He aquí, pues, una mirada „inquisitiva“ al legado de la Expo. Un legado quizá demasiado grande para las capacidades de una ciudad como Sevilla. Tal vez se parezca un poco a la situación de quien hereda un gran edificio que requiere más recursos para su mantenimiento y un uso sensato de los que esa persona puede aportar. Se trata de medios económicos, sí, pero no todo es dinero; también es cuestión de ocuparse de ello, es decir, de dedicar tiempo y crear contenido o definier el uso… Quizá la cuestión radique, en términos generales, en el cuidado y el uso de los espacios y las  infraestructuras públicos. ¿Quién es el responsable, quién se siente responsable y quién podría serlo?

¿Podría tratarse, por ejemplo, de un colectivo de personas dispuestas a asumir —en acuerdo con las autoridades públicas— el compromiso de colaborar al menos en el mantenimiento de lo existente, a cambio de obtener permiso para utilizar el espacio? Al menos hasta que se elabore una propuesta de uso sostenible a futuro y se disponga de los recursos necesarios. Como veis, hablo de un uso provisional/transitorio. Un formato en el que sigo creyendo firmemente. Porque yo creo que el riesgo de que la situación empeore respecto a lo que muestran las fotos que vienen a continuación, es difícil ¿verdad?  Ay, y todo ese potencial… ¡Me pican las ganas de ponerme manos a la obra!

 

 

 

 

 

 

 

(de) Kurios ist, dass es hier eine funktionierenden Springbrunnen gibt, der förmlich dazu einläd, die Füße ins Wasser zu stecken und das kühle Nass zu genießen. Ich weiss nicht, ob ob und wann es Passanten gibt, die das tun könnten. Irgendwann muss es sie geben, denn der Müll kommt ja nicht von alleine dorthin. Ich weiss auch nicht, ob es dann jemanden geben würde, der darauf hinweist, dass hier Baden verboten ist. Ich lass das jetzt mal hier so stehe, ohne das in die eine oder andere Richtung bestätigen zu können, denn, wie gesagt, es sind immer nur Momentaufnahmen, gemacht an einem beliebigen Sommertag…..

(es) Lo curioso es que aquí hay una fuente en funcionamiento que invita literalmente a meter los pies en el agua y disfrutar de su frescor. No sé si habrá transeúntes que hagan tal cosa, ni cuándo. En algún momento tiene que haber gente aquí, pues la basura no llega sola. Tampoco sé si habría alguien que advirtiera de que está prohibido bañarse. Lo dejo el asunto a, sin poder confirmarlo en un sentido u otro, ya que, como he dicho, se trata siempre de instantáneas tomadas en un día cualquiera de verano…

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2680 _ resiliencia térmica

Master in Thermal Resilience

_ Part VI

 

Grün / Verde

 

(de) Bevor ich weiterschreibe, das geht nicht gegen Sevilla, oder naja, vielleicht ein klein wenig. Aber ich denke das Problem mangelnden Stadtgrüns ist vielen Städten gemein, vor allem im Süden, wo die Hitzeperioden lang und extrem sind und immer mehr werden. Da muss ein Grünes Auge wie das meine, das aufgeht vor Freude in einem Wald voller Moos und Farn und dichtem grünen Blätterdach schon Abstriche machen. Denn es geht ja nicht nur um die Farbe, dann könnten wir ja den trockenen Rasen grün färben, wie es wohl in den USA gemacht wird, oder Kunstrasen verlegen, wie ich das hier oft gesehen habe.

Aber es geht ja um mehr, und um langfristige Veränderungen. Naja, und da denke ich schon, dass es noch gewaltig Luft nach oben gibt. Viele Flächen mögen nicht so leicht zu begrünen sein, wie Plätze unter denen sich Parkhäuser befinden, aber selbst da könnte man, so denke ich, noch viel mehr tun, als bisher getan wird.

 

 

 

 

(de) Und vor allem wäre es wünschenswert und notwendig, endlich zu begreifen, dass dort, wo es keine Lösungen unter Verwendung toter Materialien sind (wie Stein, Beton, Stahl  oder Glas), es einer dauerhaften, nachhaltigen Pflege bedarf. Das ist eigentlich klar wie Kloßbrühe. So wie es nicht damit getan ist, Kinder in die Welt zu setzen, man muss sie auch begleiten auf der Suche nach ihrem Weg und ihrem Platz in dieser Welt. Klar ist das ein Aufwand, ein Personal- und ein Zeitaufwand. Die kann und muss man gerne auch einpreisen.

Aber ansonsten macht es wenig Sinn, egal ob Stadt oder Land, Bäume zu pflanzen nur um Bäume zu pflanzen, wenn man sie zumindest zu Beginn ihrer Ansiedlung nicht betreut, so wie es wenig Sinn mach zu begrünen nur um zu begrünen oder irgendwelche Auflagen zu erfüllen oder Finanzmittel abzugreifen, und sich dann nicht mehr darum kümmert. Und wie gesagt, das gilt für mich in der Stadt ebenso wie in ländlichen Regionen, wo nach Waldbränden tausende von Setzlingen in Plastikmanschetten in Monokultur in reih und Glied gepflanzt werden, um die sich dann aber niemand kümmert, weder um die Setzlinge, noch um die Plastikmanschetten.

(es) Y, sobre todo, sería deseable y necesario comprender por fin que, allí donde no se recurre a soluciones basadas en materiales inertes (como piedra, hormigón, acero o vidrio), se requiere un mantenimiento continuo y sostenible. Es algo evidente. Al igual que no basta con traer hijos al mundo —pues también hay que acompañarlos en la búsqueda de su propio camino y su lugar en él.  Esto conlleva un esfuerzo, tanto de personal como de tiempo. Un esfuerzo que, por supuesto, puede y debe incluirse en los presupuestos correspondientes.

Por lo demás, tiene poco sentido —ya sea en la ciudad o en el campo— plantar árboles simplemente por plantarlos si no se les cuida, al menos durante la fase inicial de su arraigo; del mismo modo que carece de sentido crear zonas verdes solo por el hecho de hacerlo, o para cumplir requisitos o captar fondos, y luego desentenderse de ellas. Y, como ya he dicho, esto se aplica tanto a la ciudad como a las zonas rurales, donde, tras los incendios forestales, se plantan miles de plantones en filas perfectamente alineadas y protegidos por fundas de plástico —formando monocultivos—, pero de los que nadie se ocupa después: ni de los propios árboles ni de las fundas de plástico.

 

 

 

 

 

 

(de) Was ich schon etwas erstaunlich fand und nach wie vor erstaunlich finde, und jetzt doch mal konkret zu Sevilla, dass ich den Eindruck habe, hier wurde Zeit nicht genutzt um in der großen Frage der Klimaresilienz voran zu kommen. Klar, ich könnte denken, hier war es immer schon heiss und ein wenig heisser lässt den Braten auch nicht anbrennen, und man hat sich halt angepasst an das was ist, weil das kann man eh nicht ändern. Aber das stimmt ja so nicht, oder zumindest nur zu Teil.

Klar hat man sich angepasst, im Tagesablauf, etc. Klar gibt es in Sevilla weit mehr Klimaanlagen, als zum Beispiel in Berlin. Aber eben auch nicht überall im ausreichenden Masse (in Krankenhäusern, Ärztehäusern, Altenwohn- und Pflegeheimen, sogar Schulen und Kitas.). Klar sind die, die können, einfach weg, aber das können eben nicht alle. Und die, die bleiben müssen, denn wollen will wohl keiner, schnaufen unter der Hitze, da können sie noch so angepasst sein.

Und, es gab eine Zeit……. 1992, die Expo. Ich war  damals nicht hier, aber nach dem, was mir erzählt wurde, gab es während der Vorbereitungen zur Expo, und das liegt jetzt wirklich eine Weile zurück, schon die Sorge darum, dass die vielen Besucher:innen aus anderen Klimazonen, also Unangepasste, vielleicht Schwierigkeiten mit der Hitze in den Sommermonaten haben könnten.

(es) Algo que me resultó sorprendente —y que me lo sigue pareciendo—, y entrando ya en el caso concreto de Sevilla, es la impresión de que aquí no se ha aprovechado el tiempo para avanzar en la gran cuestión de la resiliencia climática. Claro, uno podría pensar que aquí siempre ha hecho calor —que un poco más de calor no cambia gran cosa— y que, total,  la gente se ha adaptado a las circunstancias porque, al fin y al cabo, es algo que no se puede cambiar. Pero eso no es así, o al menos no del todo.

Está claro que la gente se ha adaptado, en cuanto a los horarios y la rutina diaria. Y es evidente que en Sevilla hay muchos más sistemas de aire acondicionado que en Berlín. Pero, aun así, no los hay en cantidad suficiente en todas partes (hospitales, centros de salud, residencias de ancianos e incluso escuelas y guarderías). Por supuesto, quienes pueden hacerlo se marchan, pero no todo el mundo puede. Y aquellos que tienen que quedarse —pues seguramente nadie quiera hacerlo voluntariamente— sufren los estragos del calor, por muy adaptados que estén.

Y hubo una época… 1992, la Expo. Yo no estaba aquí entonces, pero, por lo que me contaron, durante los preparativos de la Expo —y de eso hace ya bastante tiempo— ya existía la preocupación de que los numerosos visitantes procedentes de otras zonas climáticas (es decir, personas no aclimatadas) pudieran tener dificultades con el calor de los meses de verano.

 

 

(de) Ich hab ein wenig gestöbert und einige Videos gefunden. Unten ein Beispiel. Was ich aber vor allem gefunden habe sind die Überreste und in meinem Kopf wuchs die große Frage: Warum hat man da nicht weitergemacht? Und warum wurde das alles nach der Expo abgebaut und nicht ausgebaut? Wo doch eins der erklärten Ziele der Expo war, Sevilla für den internationalen Tourismus interessant(er) zu machen. Will sagen, wenn man es schon nicht für die lokale Bevölkerung tun wollen würde, dann wenigstens für all diejenigen nicht hitzeangepassten Individuen, die hier einen mehr oder weniger langen Urlaub verbringen würden. Also wäre es doch spannend gewesen, den Impuls der Expo aufzugreifen und aus nationaler Ebene, vielleicht sogar auf EU-Ebene weiter daran zu arbeiten, wie man die Folgen der Erderwärmung für die Bewohner von Städten wie Sevilla erträglicher machen kann. Gefühlt geblieben sind nur die Wasserzerstäubersysteme der Restaurants.

(es) He estado investigando un poco y he encontrado algunos vídeos; más abajo incluyo un ejemplo. Sin embargo, lo que sobre todo he hallado son los vestigios, y en mi mente surgió una gran pregunta: ¿por qué no se continuó investigando e innovando en esta dirección? ¿Y por qué se desmanteló todo tras la Expo en lugar de ampliarlo? Al fin y al cabo, uno de los objetivos declarados de la Expo era hacer que Sevilla resultara atractiva —o más atractiva— para el turismo internacional. Es decir, si no se quería hacer por la población local, al menos podría haberse hecho por todas aquellas personas no aclimatadas al calor que pasarían aquí unas vacaciones más o menos largas. Por eso, hubiera sido interesante retomar el impulso de la Expo y seguir trabajando —a escala nacional o incluso europea— en cómo hacer más llevaderas las consecuencias del calentamiento global para los habitantes de ciudades como Sevilla. La sensación es que lo único que ha perdurado son los sistemas de nebulización de agua de los restaurantes.

 

 

 

 

 

(de) Die metallenen Strukturen stehen noch an vielen Stellen verstreut über das Gelände, auf dem die Expo stattfand. Keine Ahnung, worauf sie warten. Die Bewässerungssysteme sind verschwunden. Ich nehme mal an, es waren Gummischläuche, die eh nur eine begrenzte Lebenszeit haben. Und die großen Schalen sind leer. In manchen scheinen es sich Gräser in den Regenmonaten gemütlich zu machen. Aber das war es auch schon.

Ich hab mal nachgefragt unter den Sevillaner:innen, die ich hier kennengelernt habe. Anscheinend wurde viel darüber diskutiert, was mit all den Gebäuden und den Grünanlagen geschehen sollte, die extra für die Expo gebaut worden waren. Aber es gab anscheinend keinen Druck hinsichtlich einer weiteren Nutzung der Begrünungssysteme, der Expo-Pergolas, wie sie genannt wurden. Ich finde ja, dass es eine gute Idee gewesen wäre, sie weiterhin zu nutzen, mehr noch, mehr von ihnen auch in der Altstadt aufzustellen, an Bushaltestellen, auf Plätzen, vielleicht sogar auf den Brücken….. Heute wären wir dankbar dafür.

 

(es) Las estructuras metálicas siguen dispersas por diversos puntos del recinto donde se celebró la Expo. Ni idea de qué están esperando. Los sistemas de riego han desaparecido; supongo que eran mangueras de goma, que de todos modos tienen una vida útil limitada. Y ahí quedan las grandes cubetas vacias. En algunas, parece que la hierba se acomoda durante los meses de lluvia. Pero eso es todo.

He preguntado a los sevillanos y sevillanas que he conocido aquí. Por lo visto, hubo mucho debate sobre qué hacer con todos los edificios que se habían construido expresamente para la Expo. Sin embargo, parece que no hubo presión alguna para seguir aprovechando los sistemas de ajardinamiento —las llamadas «pérgolas de la Expo»—. En mi opinión, habría sido una buena idea seguir utilizándolas; es más, habría estado bien instalar más de ellas en el casco histórico: en paradas de autobús, en plazas o tal vez incluso en los puentes… Hoy lo agradeceríamos.

 

 

 

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Sevilla _ 2679 _ resiliencia térmica

Master in Thermal Resilience

_ Part V

 

Arbolado urbano / Stadtbäume

 

(de) Es ist sicher kein einfacher Job, Stadtbaum zu sein, das kann ich euch sagen. In der Jobbeschreibung steht als mitzubringende Kernkompetenzen Schattenspender und CO2-Binder. Was nicht immer klar ist, sind die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsumfeld. Gerade zu Beginn des Arbeitslebens ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser und Nährstoffen nicht immer sichergestellt, und wenn man mal eine Weile dabei ist, dann kommen zu den gesuchten Kompetenzen schnell Funktionsansprüche hinzu, so etwas wie Aschenbecher, Mülleimer und Klo für Vierbeiner (im besten Fall), die eigentlich nicht vorgesehen sind, ganz zu Schweigen davon, dass ein Hineinwachsen in die Aufgaben des Jobs zwar erwartet, aber nicht immer gefördert, manchmal sogar durch einschneidende Maßnahmen boykottiert  wird.

(es) No es tarea fácil ser un árbol urbano, creedme lo que os digo. En la descripción del puesto, las competencias clave requeridas son proporcionar sombra y captar CO2. Lo que no siempre está claro son las condiciones y el entorno de trabajo. Especialmente al inicio de la vida laboral, no siempre está garantizado un suministro suficiente de agua y nutrientes; y, una vez que llevas un tiempo en el puesto, a las competencias iniciales se suman rápidamente exigencias funcionales —como servir de cenicero, papelera o retrete para animales de cuatro patas (en el mejor de los casos)— que en realidad no estaban previstas, por no mencionar que no siempre se fomenta la adaptación progresiva a las responsabilidades del trabajo, que por otro lado se da por sentada, es más, os puedo hablar de casos donde se boicotearon compañer@s mediante medidas cortantes.

 

 

 

 

 

 

(de) Wenn du dir dann, der Verzweiflung nah, selbst nimmst, was du brauchst, um deinen Job gut zu machen, wird das oft als unverschämte Forderung verstanden und nur sehr, sehr selten, wird konstruktiv darauf reagiert. Meist bleibt es bei einem „sich irgendwie durchwurzeln“, mit dem man versucht zurecht zu kommen, mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen, sowie mit den Erwartungen im Job.

(es) Si, al borde de la desesperación,  decides tomar por tu cuenta lo que necesitas para desempeñar bien tu trabajo, a menudo se percibe como un atrevimiento descarado y muy, muy rara vez se recibe una respuesta constructiva. Por lo general, la situación se reduce a tratar de salir del paso como buenamente se puede, lidiando tanto con las necesidades de uno mismo como con los requerimientos en el trabajo.

 

 

 

 

 

 

 

(de) Wenn man sich dann die Kolleg:innen anschaut, die schon Jahre dabei sind, die es geschafft haben, oder die Glück hatten eine Einsatzstelle zugewiesen zu bekommen, die nicht ganz so schlimm ist, da kommt einem schon die Frage, ob es früher vielleicht besser war?! Ob entweder die Wertschätzung größer oder wenigstens die Arbeitsbedingungen weniger schwer waren.

(es) Al observar a los compañeros que llevan años en esto, a los que han logrado salir adelante o a los que tuvieron la suerte de que les asignaran un puesto no tan malo, surge la pregunta: ¿quizás antes las cosas eran mejores? ¿Acaso el reconocimiento era mayor o, al menos, las condiciones laborales no eran tan duras?

 

 

 

 

(de) Wenn ich mir die Belegschaft so anschaue, dann haben auch viele der älteren Kolleg:innen mit der jetzigen Situation zu kämpfen. Manche können den Stress noch gut handeln und schaffen es, sich über das Jahr hinweg ausreichend zu erholen. Aber immer öfter kommt es zum „Burn-out“. Da geht dann nichts mehr. Und das krasseste ist, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es ratsam ist, seine Beschwerden öffentlich zu machen, weil das nicht immer bedeutet, dass die Maßnahmen, die dann ergriffen werden, dazu beitragen, dass unser Überleben gewährleistet wird.

Ich hab schon erlebt, dass Kolleg:innen einfach verschwunden sind und niemand mir sagen konnte, wo sie abgeblieben sind. Man munkelte schlimmes….. und es kommt dann auch kein Ersatz, was heißt, das für uns verbliebene das Arbeitspensum steigt.

Wir haben hat keine Gewerkschaft und nur selten jemanden, der uns zuhört und unsere Stimme dort vertritt, wo die Entscheidungen getroffen werden und wir nicht sein können. Wir können ja noch nicht einmal streiken, denn das wäre kollektiver Selbstmord.

(es) Si observo a la plantilla, veo que much@s de l@s compañer@s de mayor edad también están lidiando con la situación actual. Algun@s logran gestionar bien el estrés y consiguen recuperarse lo suficiente a lo largo del año. Sin embargo, cada vez son más frecuentes los casos de agotamiento extremo (*burnout*), situaciones en las que ya no se puede más. Y lo más grave es que uno no puede estar seguro de si conviene hacer públicos sus problemas, ya que eso no siempre garantiza que las medidas que se adopten contribuyan a asegurar nuestra supervivencia.

He vivido situaciones en las que compañer@s han desaparecido sin más y nadie sabía decirme qué había sido de ell@s. Se rumoreaban cosas terribles… y, además, no llega ningún sustituto, lo que significa que la carga de trabajo aumenta para los que nos quedamos.

No tenemos sindicato y rara vez hay alguien que nos escuche y represente nuestra voz allí donde se toman las decisiones y donde nosotros no podemos estar. Ni siquiera podemos ir a la huelga, pues eso sería un suicidio colectivo.

 

 

 

 

 

(de) Dabei habe ich es flüstern hören, dass es Bereiche auf diesem Arbeitsmarkt gibt, wo wir besser aufgestellt sind. Da gibt es Ombutsmänner und -frauen, die für uns sprechen, auch gibt es da und dort Solidaritätskundgebungen, es gibt Unterstützung bei den jungen Kollegen, damit sie sich besser einarbeiten können, auch bei den gesundheitlich angeschlagenen Kolleg:innen, damit sie wieder zu Kräften kommen. Aber ganz allgemein gesprochen fehlt es einfach an allen Ecken und Kanten an Hilfe, an Wertschätzung, an Anerkennung. Ich meine, wir tun ja gerne unseren Job, der ja zugleich unser Lebensinhalt ist. Wir können ja nicht anders. Aber man muss uns auch machen lassen. Finde ich.

(es) He oído decir que existen sectores en este mercado laboral donde nuestra situación es mejor. Allí hay defensores y defensoras que hablan por nosotros; también surgen aquí y allá muestras de solidaridad y existe apoyo para que l@s compañer@s más jóvenes se adapten mejor al trabajo, así como para que aquell@s con problemas de salud puedan recuperar sus fuerzas. Pero, en términos generales, falta ayuda, aprecio y reconocimiento por todas partes. Al fin y al cabo, nos gusta nuestro trabajo, que es también el eje de nuestra vida; no podemos evitarlo. Pero también es necesario que se nos deje hacerlo. Eso es lo que pienso.

 

 

(de) Nur mal so für mich: Das Phänomen des „Summer Branch Drop“ war mir neu, zumindest hatte ich bisher keinen Namen dafür. Dieses Phänomen macht wohl auch unsere Wälder in Mitteleuropa für den Menschen immer unsicherer. Hier in sevilla hat man im Stadtpark einzelne Bereiche gesperrt, aber zweimal bin ich Zeugin geworden, wie auf der Strasse ein großer Art runterjrachte.

Vor Kurzem hab ich mit einem Gärtner gesprochen, der mir erklärt hat, dass dieser Astabwurf eine ganz natürliche Schutzreaktion der Bäume ist und immer schon war: Wenn das Wasser knapp wird, dann wirft man das ab, was eh schon alt oder krank ist, um den Rest zu schützen. Je größer die Wasserknappheit, um so umfassender der Schutzmechanismus, um zu retten, was noch zu retten ist. Spooky ist halt, dass es für das ungeübte Auge kaum zu erkennen ist, d.h. der Baum ist grün, und der Ast der runterknallt ist augenscheinlich „normal“. Es ist nicht irgendein offensichtlich abgestorbenes Totholz, dass nicht rechtzeitig herausgeholt wurde. Und das Folgeproblem ist halt gerade in der Stadt, dass dann oft aus Sicherheitsgründen oder aus „Versicherungsgründen“ zu drastischen Massnahmen gegriffen wird.

Mag sein, dass ich leicht Reden hab, weil mein Auto, oder mein KUKUmobil bisher noch nicht von einem Ast dämoliert wurde, und auch ich solch einen spontanen Astabbruch bisher aus sicherer Entfernung beobachtet habe. Und vielleicht muss dann jeder für sich klären, wie groß sein oder ihr Sicherheitsbedürfnis und die Bereitschaft ist, mögliches Geschehen eigenverantwortlich zu übernehmen. Absolute Sicherheit gibt es nicht, aber natürlich müssen wir uns darum kümmern, dass die schäden so klein wie möglich gehalten werden. Das ist kein leichtes Unterfangen, und obendrein extrem situatiosabhängig. Eine große Herausforderung, für die Waldwirtschaft, die Pflege von historischen Gärten und Parks und altem Baumbestand, und die Planung zukünftiger Stadtbegrünungen.

 

(es) A título personal: el fenómeno del «Summer Branch Drop» (caída de ramas en verano) era nuevo para mí; o, al menos, no conocía el término. Al parecer, este fenómeno también está haciendo que nuestros bosques de Europa Central resulten cada vez más „peligrosos“ para las personas. Aquí en Sevilla han acordonado ciertas zonas del parque urbano de María Luisa, pero en dos ocasiones he sido testigo de cómo una rama grande se desplomaba sobre la calle.

Hace poco hablé con un jardinero que me explicó que esta caída de ramas es una reacción de defensa totalmente natural de los árboles, y que siempre ha sido así: cuando el agua escasea, el árbol se desprende de lo que ya está viejo o enfermo para proteger el resto. Cuanto mayor es la escasez de agua, más amplio es el mecanismo de protección para salvar lo que aún se puede salvar. Lo inquietante es que, para el ojo inexperto, esto apenas se percibe: el árbol se ve verde y la rama que se desploma parece, a simple vista, „normal“. No se trata de madera muerta y seca que no se retiró a tiempo. Y el problema derivado, sobre todo en la ciudad, es que a menudo se recurre a medidas drásticas por motivos de seguridad o por cuestiones relacionadas con los seguros.

Ya sé, es fácil hablar así, cuando tu coche —o el «KUKUmobil»— aún no ha sufrido daños por la caída de una rama, y ​​hasta ahora solo has presenciado este tipo de desprendimientos espontáneos desde una distancia segura. Quizás cada persona deba determinar cuál es su necesidad de seguridad y hasta qué punto está dispuesta a asumir, bajo su propia responsabilidad, las posibles consecuencias de estos sucesos. No existe la seguridad absoluta, pero, naturalmente, debemos procurar minimizar los daños en la medida de lo posible. No es una tarea sencilla y, además, depende enormemente de las circunstancias. Representa un gran desafío para la gestión forestal, para el mantenimiento de jardines históricos, parques y arbolado antiguo, así como para la planificación de las zonas verdes urbanas del futuro.

 

 

 

(de) Das Gute ist, dass diese Themen, Stadtgrün oder die Vereinbarkeit von Natur und Stadt, immer mehr Beachtung finden und dass auch immer mehr darüber nachgedacht wird, was sein sollte und wie das alles funktionieren könnte. In vielen Städten wird zunehmend entsiegelt und begrünt, und es gibt Baumpatenschaften und Grüne Nachbarschaftspatrouillen, die die städtischen Organismen unterstützen. Und ich denek, diese geteilte Verantwortung und Pflege ist eine gute Sache.

Vielleicht sogar eine gute Aufgabe für freiwillige oder verpflichtende Soziale Jahre, die sowohl junge Menschen zu Beginn als auch ältere Menschen am Ende ihres Arbeitslebens übernehmen könnten (nur soviel zu der Debatte über die Einführung des Wehrdienstes oder die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, die gerade in Deutschland geführt wird).

(es) Lo bueno es que estos temas —como las zonas verdes urbanas o la compatibilidad entre naturaleza y ciudad — están cobrando cada vez más relevancia, y que se reflexiona mucho sobre cómo deberían ser las cosas y cómo podría funcionar. En muchas ciudades se está procediendo a la despavimentación (Paris es un ejemplo de ello), a la renaturalización del suelo urbano  y la creación de espacios verdes; asimismo, existen iniciativas como el apadrinamiento de árboles y las patrullas vecinales ecológicas que apoyan a los organismos urbanos. Creo que esta responsabilidad y cuidado compartidos son algo positivo.

Quizás sea incluso una buena tarea para programas de voluntariado o de servicio social obligatorio, que podrían asumir tanto los jóvenes al inicio de su vida laboral como las personas mayores al final de la misma (y baste esto como comentario sobre el debate que se está librando actualmente en Alemania acerca de la reintroducción del servicio militar o la prolongación de la vida laboral).

 

 

 

(de) Es wird dazu geforscht, welche Baumarten am resilientesten sind, um sinnvoll in die Zukunft zu planen, denn bei Stadtbegrünung muss man mindestens in Dreissigjahresintervallen denken. Es gibt Ideen wie: ein Baum für jede Bushaltestelle, ein Baum für jeden Zebrastreifen, es gibt Experimente mit „mobiler“ Stadtbegrünung, großen Pflanzkübeln, die dort eingesetzt werden können, wo sie je anch Jahreszeit am sinnvollsten sind (obwohl ich nicht sicher bin, dass das eine „artgerechte“ Nutzung ist) oder wo ein Einsetzen im Boden nicht möglich ist (über Tiefgaragen oder bei Dachbegrünung). Sehr spannendes und sehr wichtiges Thema. Wie heisst es doch so schön: es gibt viel zu tun, packen wir’s an!

 

(es) Se está investigando qué especies arbóreas son las más resilientes para planificar el futuro con criterio, ya que la vegetación urbana requiere pensar en horizontes temporales de al menos treinta años. Existen iniciativas como plantar un árbol en cada parada de autobús o junto a cada paso de peatones, así como experimentos con vegetación urbana «móvil» —grandes macetones que pueden reubicarse según la estación (aunque no estoy seguro de que sea un trato «adecuado» para las plantas)— o que se utilizan donde no es posible plantar directamente en el suelo (por ejemplo, sobre aparcamientos subterráneos o en cubiertas vegetales). Es un tema interesante y necesario. Como suele decirse: hay mucho trabajo por hacer, ¡así que manos a la obra!

 

 

 

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Sevilla _ 2678 _ resiliencia climática

Master in Thermal Resilience

_ Part IV

 

Arbolado urbano / Stadtbäume 

 

(de) Ich hab schon einiges über den durchaus beeindruckenden Baumbestand in Sevilla geschrieben. Ich mag Bäume, egal, wo sie wachsen. Und ich feier jeden einzelnen Baum, der (wider)steht, der gedeiht, der es schafft, alt zu werden in einem nicht immer freundlichen Umfeld. Beeindruckend ist der Baumbestand in Sevilla übrigens nicht unbedingt aufgrund der Menge, sondern wegen der großen, alten Feigenbäume, die verstreut über die Stadt, auch in der Altstadt zu finden sind und durch ihr Erscheinungsbild einfach beeindrucken müssen.

Da der Aufenthalt in Sevilla sich in die Länge gezogen hat, hatte ich viel Zeit und Gelegenheit, mich umzuschauen, sozusagen mit einem „grünen Blick“. Und weil dem so war, werde ich jetzt mal mit einem positiven Beispiel beginnen, bevor ich später ein klein wenig kritischer drauf schaue.

 

(es) Ya he escrito alguna cosita sobre el impresionante arbolado urbano de Sevilla. Me gustan los árboles, sin importar dónde crezcan. Y celebro cada árbol que resiste, que prospera y que logra envejecer en un entorno no siempre amable. Por cierto, lo que impresiona del arbolado de Sevilla no es tanto su cantidad, sino los grandes y viejos ficus —dispersos por toda la ciudad, incluido el casco histórico— que, por su imponente porte, captan la atención e impresionan incluso a quien no tiene especial preferencia para los árboles.

Como mi estancia en Sevilla se prolongó, tuve mucho tiempo y oportunidades para explorar la ciudad, con el foco puesto en este tema, es decir con una „mirada verde“.  Por eso, voy a empezar con un ejemplo positivo antes de adoptar un enfoque algo más crítico más adelante.

 

 

(de) Denn es gibt auch sie, die positiven Beispiele. Naja, genau gesagt habe ich dieses eine hier gefunden, und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht genau, wem dieser Feigenbaum die Rettungsaktion zu verdanken hat, die über den Sommer hinweg durchgeführt wurde, ob es vorher eine Bürgerinitiative gab, ob die unmittelbare Nachbarschaft Druck gemacht hat, oder die Stammgäste und Betreiber der beiden Restaurants, deren Tischen im Außenbereich sie Schatten spendet, oder ob  der oder die mit der Beobachtung und Pflege beauftragte Person oder Firma einfach ihren Job gut macht.

(es) Porque por existir, también existen: los ejemplos positivos. Bueno, para ser exactos, he encontrado este caso concreto, y sinceramente no sé muy bien a quién debe este ficus la operación de rescate llevada a cabo durante el verano: si hubo una iniciativa ciudadana previa, si presionaron los vecinos de la zona, si fueron los clientes habituales y los responsables de los dos restaurantes cuyas terrazas protege con su sombra, o si simplemente la persona o empresa encargada de su cuidado está haciendo bien su trabajo.

 

 

 

 

 

(de) Ich kann auch nur hoffen, dass diese Maßnahmen nicht zu spät kommen. Fakt ist, dass um den Baum herum entsiegelt wurde, und zwar großzügig, damit sich das Wurzelwerk besser entfalten kann und, so denke ich mal, der Baum den Regen besser für sich nutzen kann, denn irgendwann wird es ja auch in Sevilla regnen.

(es) Solo cabe esperar que estas medidas no lleguen demasiado tarde. Lo cierto es que se ha retirado el pavimento alrededor del árbol —y de forma generosa— para que el sistema radicular pueda desarrollarse mejor y, supongo, para que el árbol aproveche mejor el agua de lluvia, ya que en algún momento acabará lloviendo también en Sevilla.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2677 _ resiliencia térmica

Master in Thermal Resilience

_ Part III

 

Estratégia de Resiliencia Individual  (ERI) //
Individuelle Resilienzstrategie (IRS)

 

 

(de) Bei Dingen, die man nicht ändern kann, soll es hilfreich sein, wenn man über eine gut trainierte physische Widerstandskraft verfügt. Ich muss zugeben, dass Hitze ein Umweltfaktor ist, auf den mein Körper mit großer Anspannung reagiert. Es geht sogar noch weiter: ich habe das Gefühl, dass in meinem Körpergedächtnis jeder einzelne der  heißen Sommertage eingeschrieben ist, die ich während meiner Jahre in Madrid durchlebt habe und diese sich automatisch aktivieren, sobald die Temperaturen ansteigen, was dazu führt, dass meine Psyche mit relativ hohem Energieaufwand dagegenhalten muss, um mit einer gewissen Gelassenheit durch den Tag zu kommen. Und je heißer es wird und je länger die Hitze anhält, umso höher ist der Energieaufwand, die Anspannung und die körperliche Erschöpfung.

Ich habe versucht, diesen wirklich anstrengenden Sommer so gut wie möglich zu überstehen, teils dadurch, dass ich, soweit es mir möglich war, das Verhalten der lokalen Bevölkerung imitiert habe, zumindest derer, denen ebenfalls nichts anderes übrig blieb, als den Sommer in Sevilla zu verbringen (denn wer kann, der flieht vor der Hitze an irgendeinen Strand, zu irgendeinem Freund, Familienmitglied, Bekannten mit Pool im Garten,  in den Norden oder sonst wo hin, wo die Temperaturen erträglicher sind), teils dadurch, dass ich mir kleine Verhaltensweisen angeeignet habe, um meine Widerstandskraft zu stärken. Dazu gehörte übrigens, und daher die Fotos, dass ich irgendwann, mit dem schon weit fortgeschrittenen Sommer und einigen überstandenen Hitzewellen,  beschlossen habe, mich am Ende eines  jeden Tages mit Temperaturen über 40° C mit einem Eis zu belohnen.

 

(es) Ante situaciones que no se pueden cambiar, resulta útil contar con una buena resistencia física. Debo admitir que el calor es un factor ambiental que provoca en mi cuerpo una gran tensión. Es más: tengo la sensación de que en mi memoria corporal han quedado grabados todos y cada uno de los días calurosos de verano que viví en Madrid; estos recuerdos se activan automáticamente en cuanto suben las temperaturas, obligando a mi mente a realizar un esfuerzo considerable para mantener la calma y sobrellevar la jornada. Y cuanto más intenso es el calor y más se prolonga, mayor es el gasto de energía, la tensión y el agotamiento físico.

Intenté sobrellevar lo mejor posible este verano tan agotador; en parte, imitando —en la medida de mis posibilidades— las costumbres de la población local, mejor dicho de aquellos que, como yo, no tenían más remedio que pasar el verano en Sevilla (pues quien puede, huye del calor hacia alguna playa, o se refugia en casa de algún amigo, familiar o conocido con piscina en el jardín, o bien viaja al norte o a cualquier otro lugar donde las temperaturas sean más llevaderas); y en parte, adoptando pequeñas rutinas para fortalecer mi resiliencia y engañar mi memoria corporal. Entre ellas —y de ahí las fotos—, decidí en cierto momento, con el verano ya muy avanzado y tras haber superado varias olas de calor, recompensarme con un helado al final de cada jornada en la que se hubieran superado los 40 °C.

 

 

 

(de) Und so war mein Fächer in diesen Monaten mein treuer Begleiter  (mindestens ebenso wichtig, wie im Winter meine heissgeliebte Wärmflasche) , wie auch mein Sonnenhut. Mit der Sonnenbrille tu ich mich immer noch schwer, aber es gab Tage, da hätte ich ohne sie die Augen nicht offenhalten können. Lange Hose und meine bis zum Ellenbogen reichenden Huipils haben meine Haut vor der Sonne geschützt. Wenn man nicht immer eine Dusche zur Hand hat, finde ich ja Sonnencreme nicht so prickelnd, vor allem, wenn sie sich im Laufe des Tages mit dem Schweiss und irgendeinem Insektenschutzspray mischt. Dann doch lieber etwas mehr Stoff.

Meine Grundeinstellung zum Trinken kühlschrankkalter Getränke habe ich grundlegend geändert. Ich fand immer, dass es nicht besonders gesund und eigentlich vielleicht sogar kontraproduktiv ist, und doch hab ich irgendwann diesen Sommer begonnen, schon bei noch zufallender Kühlschranktür in großen Schlücken zu trinken, und es konnte gar nicht kalt genug sein.

(es) Así pues, durante estos meses mi abanico fue mi fiel compañero (tan importante como mi querida bolsa de agua caliente en invierno), al igual que mi sombrero para el sol. Me sigue costando usar gafas de sol, pero hubo días en los que no habría podido mantener los ojos abiertos sin ellas. Los pantalones largos y mis „huipiles“ con manga hasta el codo protegieron mi piel del sol. Cuando no se tiene siempre la seguridad de disponer de una ducha, la verdad es que no hace mucha gracia usar crema solar, sobre todo si a lo largo del día se mezcla con el sudor y algún repelente de insectos. En esos casos, prefiero definitivamente, llevar un poco más de ropa, de la que absorbe bien.

He cambiado radicalmente mi postura respecto a beber líquidos a temperatura de nevera. Siempre me había parecido poco saludable —quizás incluso contraproducente—; sin embargo, este verano llegó un momento en que empecé a beber a grandes tragos incluso mientras aún se cerraba la puerta del frigorífico, y no me parecía que estuvieran demasiado frío.

 

 

(de) Zwei Dinge gab es, die mir besonders schwer gefallen sind: Erstens, mich daran zu gewöhnen, irgendwann im Laufe des Vormittags, wie es alle Südländer tun, die Fenster zu schließen, und wenn ich schreibe „schließen“, dann mein ich nicht nur das, sondern auch die Rolläden runterzulassen, um zu verhindern, dass die sich schnell aufheizende Luft reinkommt. Wie gesagt, ich tu mich schwer damit tags drin zu sitzen, bei künstlichem Licht, wie in einer Höhle. Aber wenn man mal vor einem Fensterspalt gestanden hat und dachte, es sei ein Föhn, dann erübrigt sich alles andere von selbst.

Zweitens hab ich es nicht wirklich geschafft, mich an den anderen Tagesablauf zu gewöhnen, sprich eine lange Mittagspause (vielleicht sogar einen Mittagsschlaf) zu machen und dann bis spät in die Nacht unterwegs zu sein. Was ich geschafft habe ist, sehr früh aufzustehen, um die Morgenfrische zu genießen, zumindest an den Tagen, an denen es sie gab. Zu akzeptieren, dass es in den Mittagsstunden sinnvoll ist, all das zu vermeiden, was den Körper noch zusätzlich zum Schwitzen bringt und es ruhig angehen zu lassen, und jede zweite Nacht durchzuarbeiten. Denn dann war ich in der darauffolgenden Nacht so müde, dass mich selbst das Sirren der Mücken und dir tropischen Temperaturen nicht davon abhalten konnten, zumindest ein paar Stunden zu schlafen. Wirklich erholsam waren die allerdings nicht unbedingt.

 

(es) Hubo dos cosas que me resultaron especialmente difíciles: en primer lugar, acostumbrarme a cerrar las ventanas en algún momento de la mañana —tal como hacen todos los habitantes del sur— y, cuando digo «cerrar», no me refiero solo a eso, sino también a bajar las persianas para evitar que entre el aire, que se calienta rápidamente. Es que me cuesta estar sentada dentro, como en una cueva, durante el día con luz artificial. Pero, una vez que te has puesto frente a una rendija de la ventana y has pensado que era un secador de pelo, sobra cualquier explicación.

En segundo lugar, tengo que reconocer que no logré realmente acostumbrarme a ese otro ritmo diario: es decir, hacer una pausa larga al mediodía (quizás incluso una siesta) y luego estar en la calle hasta altas horas de la noche. Lo que sí conseguí fue levantarme muy temprano para disfrutar del frescor matutino —al menos los días en que lo había—, aceptar que durante las horas centrales del día conviene evitar cualquier actividad que haga sudar más de la cuenta y tomárselo con calma, además de trabajar de corrido cada dos noches. De este modo, la noche siguiente estaba tan cansado que ni el zumbido de los mosquitos ni las temperaturas tropicales lograban impedirme dormir al menos unas horas; aunque, eso sí, no era un descanso precisamente reparador.

 

 

(de) Zusammengefasst würde ich sagen, dass mir die Anpassung. oder die Gewöhnung, nur in Teilen gelungen ist, dass ich den Sommer aber trotzdem einigermassen gut überstanden habe, und dass ich mich in der Überzeugung bestätigt fühle, eher für kühle, feuchte Regionen gemacht zu sein. Aber selbst die sind ja nicht mehr sicher vor den Auswirkungen der Erderwärmung, wie man diesen Sommer gesehen hat.

Daher finde ich es spannend, zu beobachten und zu überlegen, was wir als Menschheit dagegen tun könnten und tun. Denn selbst wenn Teile der Gesellschaft die menschgemachte Klimakrise bestreiten, so können wir doch versuchen, statt nach dem Motto „war schon immer so“ und „man gewöhnt sich“,  darüber nachzudenken, was wir ändern können, um den Alltag für uns Menschen erträglicher zu machen. Denn die Natur, die Welt, wird sich schon irgendwie durchwurschteln. Aber wir werden es immer schwerer haben. Und da ist es doch lohnenswert, finde ich, darüber nachzudenken, wie wir Zeit gewinnen können, und sei es auch nur, um uns „zu gewöhnen“. Denn aktuell bleiben bei diesem „Gewöhnungsprozess“ schon ziemlich viele Menschen auf der Strecke (RKI gibt 16.000 Tote in Deutschland an, in Spanien sind es über 5000 .).

 

(es) En resumen, diría que solo he logrado adaptarme —o acostumbrarme— en parte, pero que aún así he superado el verano dignamente; eso sí, me siento más convencido que nunca de que estoy hecha para regiones frescas y húmedas. Pero ni siquiera estas zonas se libran ya de los efectos del calentamiento global, como hemos podido comprobar este verano.

Por eso me parece interesante observar y reflexionar sobre qué podríamos hacer —y qué estamos haciendo— como humanidad al respecto. Pues, aunque haya sectores de la sociedad que nieguen que la crisis climática tenga también parte de su origen en la actividad humana, podemos intentar —en lugar de aferrarnos a la idea de que «siempre ha sido así» o de que «uno se acostumbra»— pensar en qué cambios podemos introducir para hacer nuestra vida cotidiana más llevadera. Al fin y al cabo, la naturaleza y el mundo encontrarán la manera de salir adelante, pero nosotros lo tendremos cada vez más difícil. Por ello, creo que vale la pena reflexionar sobre cómo ganar tiempo, aunque solo sea para lograr «acostumbrarnos». Y es que, en este actual «proceso de adaptación», ya son muchas las personas que se quedan por el camino (el RKI cifra en 16.000 las muertes en Alemania, mientras que en España la cifra supera las 5.000).

 

 

(de) Übrigens: zurück zur Eisbelohnung, denn da hab ich bei mir etwas total witziges beobachtet, denn in der ersten Zeit nach Einführung meiner Belohnungsstrategie war ich doch tatsächlich für eine Millisekunde enttäuscht, wenn die temperaturen unter 40 Grad blieebn. Verrückt oder, es war nur eine Millisekunde, aber sie war da. Später dann, und ich muss dazusagen, dass ich eigentlich kein riesengroßer Eisfan bin, später fand ich es dann schon mühsam mir neue Eissortenkombis auszusuchen….. So ist das mit der mentalen Resilienz. Absolut interessant.

(es) Por cierto, volviendo al tema del helado como recompensa: observé algo muy curioso en mi: Al principio, tras implementar esta estrategia, sentía una decepción momentánea —apenas una milésima de segundo— si la temperatura no alcanzaba los 40 grados. Una locura, ¿a qué sí? Era solo una milésima de segundo, pero la sensación estaba ahí. Más adelante —y debo añadir que, en realidad, no soy una gran amante del helado—, me empezó a resultar tedioso tener que elegir nuevas combinaciones de sabores… Así funciona la resiliencia mental. Es algo fascinante.

 

 

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Sevilla _ 2676 _ resiliecia térmica

Master in Thermal Resilience

_ Part II

 

Refugios climáticos  / Klimazufluchtsorte

 

(es) Un refugio climático es un espacio, interior o exterior, que ofrece condiciones adecuadas para proteger a la población durante episodios de temperaturas extremas. Puede tratarse de una biblioteca, un centro cívico, un parque, una plaza con sombra o cualquier otro espacio acondicionado para proporcionar confort térmico. Para que un espacio pueda funcionar como refugio climático, es importante que reúna unas condiciones mínimas de confort, seguridad y accesibilidad de forma gratuita, sin necesidad o obligación de consumir o de gastar dinero. Eso significa: asegurar la accesibilidad, garantizar una temperatura confortable, disponer zonas de descanso, ofrecer acceso gratuito a agua potable, disponer de aseos y señalización clara, informar a la ciudadanía sobre su ubicación y horarios de funcionamiento.

Mi favorito absoluto, lo aviso desde ya, es el refúgio climático del Círculo de Bellas Artes de Madrid. Tiene todo lo que debe tener según la enumeración anterior, y además en „guapo“ y tiene acceso a Internet, tiene colchonetas, tiene hamacas, tiene una guardería para plantas domésticas para cuando te vas de vacaciones y no tienes a nadie quien te las puede regar, tiene juegos de mesa, puzzles…. En fin, está muy próximo a parecerse a una acogedora „sala de estar“….

(de) Ein Klimaschutzraum ist ein Ort – ob im Innen- oder Außenbereich –, der geeignete Bedingungen bietet, um die Bevölkerung während extremer Temperaturen zu schützen. Dabei kann es sich um eine Bibliothek, ein Gemeindezentrum, einen Park, einen schattigen Platz oder jeden anderen Ort handeln, der für thermischen Komfort ausgestattet ist. Damit ein Ort als Klimaschutzraum fungieren kann, muss er bestimmte Mindestanforderungen an Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit erfüllen – und zwar kostenlos, ohne Konsumzwang oder die Notwendigkeit, Geld auszugeben. Das bedeutet: Gewährleistung der Zugänglichkeit und einer angenehmen Temperatur, Bereitstellung von Ruhebereichen, kostenlosem Trinkwasser sowie Toiletten und einer klaren Beschilderung, verbunden mit einer entsprechenden Information der Bevölkerung über Standorte und Öffnungszeiten.

Mi favorito absoluto es que se trata de la referencia culminante del circuito de Bellas Artes de Madrid. Tiene todo lo que debe tener según la enumeración anterior, y además en „guapo“ y tiene acceso a Internet, tiene colchonetas, tiene hamacas, tiene una guardería para plantas domésticas para cuando te vas de vacaciones y no tienes a nadie quien te las puede regar, hay juegos en la mesa, rompecabezas…

 

 

(de) Ich hab mich umgeschaut, zum Teil aus purer Neugier, zum Teil aber auch aus der eigenen Notwendigkeit heraus, weil ich auf solche Klimaschutzräume angewiesen war. Das KUKUmobil hat keine Klimaanlage, stand aber den ganzen Sommer über in Umbrete in der prallen Sonne und ich hätte dort nicht arbeiten können. Glück im „Hitze-Unglück“: Ich konnte ausweichen, weil Pepa, Juanjos Cousine, mir großzügigerweise sowohl in ihrem Haus in Umbrete, als auch in ihrer Wohnung in Sevilla Platz gemacht hat. Das war mein individueller Zufluchtsort, wo ich schlafen konnte.

(es) Estuve buscando opciones, en parte por pura curiosidad, pero también por necesidad, ya que dependía de contar con espacios así para protegerme del calor. El KUKUmobil no dispone de aire acondicionado y estuvo aparcado en Umbrete durante todo el verano bajo un sol abrasador, por lo que me habría sido imposible trabajar allí. Tuve suerte dentro de la adversidad térmica: pude recurrir a una alternativa gracias a que Pepa. La prima de Juanjo tuvo la generosidad de ofrecerme espacio tanto en su casa de Umbrete como en su piso de Sevilla. Aquel fue mi refugio particular, el lugar donde podía dormir.

(de) Wenn es jedoch ans Arbeiten ging – vor allem, wenn ich das Internet brauchte –, musste ich mir Orte mit freiem Zugang suchen. Tatsächlich belegte der Lernraum der Bibliothek von Umbrete den zweiten Platz auf meiner Favoritenliste: Er blieb von 9 Uhr morgens bis 20 Uhr abends durchgehend geöffnet, was bedeutete, dass man nicht ausgerechnet zu den ungünstigsten Tageszeiten dort hinaus oder sich dorthin auf den Weg machen musste. Zudem konnte man die Klimaanlage einschalten oder – falls nötig – ausschalten. Perfekt! Ansonsten herrschte eine praktische Nüchternheit. Es soll ja nichts ablenken! Ich habe die Stunden nicht gezählt, die ich dort gesessen habe…..  meistens alleine.

(es) Pero a la hora de trabajar, sobre todo cuando necesitaba Internet, tenía que buscar lugares donde encontrar acceso libre. Y así, la sala de estudios de la biblioteca de Umbrete se ganó el segundo puesto en mi lista de favoritos: Se decidió mantenerla abierta ininterrumpidamente desde las nueve de la mañana hasta las ocho de la noche, eso significaba que no había ni que salir de ahí ni ir pa’lla justo en las peores horas del día. Se podía poner o _ en caso necesario _ quitar el aire acondicionado. Perfecto! Por lo demás reina una sobriedad práctica. ¡Que no haya nada que distraiga! No ha contado las horas que he pasado ahí……. mazoritariamente en soledad.

(de) Wenn ich mit meinem „Ranking“ weitermache,  – und hier sei schnell noch gesagt, dass dieser Ranking sich nicht nach „verbrachten Stunden“ aufstellt, denn dann stünde an erster Stelle der Busbahnhof in Sevilla, der morgens sehr früh öffnet und bis nachts um ein Uhr geöffnet bleibt, zwar nicht besonders gemütlich ist, aber freien Internetzugang hat und mit seiner sehr besonderen Atmosphäre und noch besondereren Fauna durchaus Beobachtungsmaterial bietet, – dann kommt an dritter Stelle sicherlich „La Casa de las Columnas“, das „Haus de Säulen“, ein Kulturzentrum in Triana, also nicht weit weg von meiner Übernachtungsmöglichkeit. Allerdings hat dieses Kulturzentrum, mit Bibliothek und Lese- und Studierraum während der Sommermonate nur vormittags geöffnet (vom Wochenende brauchen wir gar nicht zu reden) und orientiert sich damit, wie viele andere mögliche Orte auch, eher am Schul- und Uni, bzw. am Ferienkalender, und der damit verbundenen Abnahme an Nutzer:innen und möglichen Verkleinerung des Personalbestands, als an Temperaturen und einem Selbstverständnis als Klimaschutzraum. Personal ist, so scheint es mir,  ganz allgemein, eine der Kernfragen, wenn wir über Klimaschutzräume nachdenken. Denn das betrifft nicht nur die Kulturzentren und Bibliotheken, sondern auch Museen und vergleichbare Orte. Und das die Räume auf Vertrauensbasis einfach den Nutzer:innen überlassen werden, wie in Umbrete, das geht wohl nur dort, wo beidseitiges Vertrauen und Verantwortung ineinandergreifen.

(es) Si continúo con mi «clasificación» —y cabe aclarar aquí que esta lista no se basa en la cantidad de «horas pasadas» en el lugar, pues de ser así el primer puesto lo ocuparía la estación de autobuses de Sevilla (que abre muy temprano y cierra a la una de la madrugada; aunque no es especialmente acogedora, ofrece acceso gratuito a internet y, con su atmósfera tan particular y su fauna aún más peculiar, brinda abundante material para la observación)—, en tercer lugar se situaría sin duda «La Casa de las Columnas», un centro cultural en Triana, es decir, no muy lejos de donde me alojo. No obstante, este centro cultural —que cuenta con biblioteca y salas de lectura y estudio— durante los meses de verano solo abre por las mañanas (de los fines de semana ni hace falta que hablemos); al igual que muchos otros potenciales lugares, se rige más por el calendario escolar y universitario (o vacacional) —y la consiguiente disminución de usuarios y posible reducción de plantilla— que por las temperaturas o por una concepción de sí mismo como refugio climático.

La cuestión del personal es, a mi parecer, un aspecto fundamental cuando se reflexiona sobre los refugios climáticos, ya que esto no solo afecta a los centros culturales y bibliotecas, sino también a los museos y espacios similares. Y el hecho de dejar los espacios simplemente a disposición de l@s usuari@s basándose en la confianza —como sucede en Umbrete— probablemente solo sea viable allí donde la confianza mutua y la responsabilidad se complementan.

 

https://www.miteco.gob.es/es/pacto-emergencia-climatica/red-refugios-climaticos.html

(de) Wie so oft hab ich auch zu diesem Thema ein wenig im Internet herumgestöbert und bin fündig geworden:

Die „Rote Karte der Klimaschutzräume“ (Mapa Rojo de Refugios Climáticos) ist ein vom „Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung“ entwickeltes Instrument, das sowohl öffentliche als auch private Klimaschutzräume erfasst. Um den Bürgern die Nutzung zu erleichtern, stellt sie von den jeweiligen Betreibern bereitgestellte Informationen zu Standort und Eigenschaften dieser Einrichtungen zur Verfügung.

Dabei ist eine Tatsache schon auf den ersten Blick auffällig, die meine Erfahrung hier in Sevilla bestätigt hat: wenn ihr auf beide Karten schaut, auf die vom Ministerium (oben) und die von Greenpeace veröffentichte (unten), dann zeigt sich, dass Andalusien, also eine Regio, die im Sommer nun wirklich und nicht nur seut gestern  unter großer Hitze und Trockenheit zu leiden hat, mit den zunehmenden Hitzewellen aber nochmal mehr, im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens (Baskenland oder Katalonien) wirklich nicht besonders gut aufgestellt ist in Sachen Klimaschutzräume.

(es) Como tantas veces he estado buscando en Internet y he encontrado eso:

El mapa de la Red de Refugios Climáticos es una herramienta creada por el Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico que recopila refugios climáticos, tanto públicos como privados. Para facilitar su uso por parte de la ciudadanía, ofrece información proporcionada por las entidades gestoras sobre su localización y características.

Hay un hecho que llama la atención a primera vista —y que mi experiencia aquí en Sevilla ha confirmado—: al comparar ambos mapas —el del Ministerio (arriba) y el publicado por Greenpeace (abajo)—, se observa que Andalucía (una región que sufre un calor intenso y sequía en verano —y no desde hace poco precisamente—, situación que se agrava con las olas de calor cada vez más frecuentes) no está precisamente bien preparada en cuanto a refugios climáticos si se la compara con otras regiones de España, como el País Vasco o Cataluña.

(es) Eduardo Robayna publicó el 2 de julio un artículo en la página web de  „Climática.coop“, el primer medio español especializado en informar y formar sobre la crisis climática y de biodiversidad, sus causas y sus consecuencias, que creado en 2019 por la cooperativa MásPúblico, también editora de La Marea,  titulado: „¿Dónde están los refugios climáticos en España? Dos de cada tres capitales no tienen ninguno“. En él, si así puede decirse, ajusta las cuentas con los nnúmeros que las comunidades y las ciudades presentan acerca de los refugios existentes en su territorio:

 

El espejismo del cartel: cuando el refugio no protege

Aun así, no basta con colgar un cartel en la puerta de un edificio público para convertirlo en un refugio climático. La investigación de la organización ecologista Greenpeace destaca que las pocas redes existentes presentan graves carencias estructurales. La principal barrera son los horarios incompatibles con la realidad climática: en prácticamente todas las ciudades analizadas existen refugios de interior que cierran a mediodía, por las tardes o incluso durante gran parte del mes de agosto, justo cuando el peligro térmico es mayor.

A esto se suma la inadecuación de los espacios. En Bilbao, que cuenta con una red de 65 espacios interiores y 66 exteriores, se han catalogado como refugios los espacios bajo algunos puentes o vestíbulos de transporte. En Málaga, que dispone de 19 “áreas de confort interiores” y 74 “áreas de confort exteriores”, se han llegado a señalizar aparcamientos. En lugares como Madrid o Logroño –que cifra en 65 los espacios para combatir altas temperaturas–, se promueven mercados municipales y cafeterías que no disponen de zonas de descanso gratuitas, obligando a la ciudadanía a consumir para poder sentarse al fresco. Esta privatización encubierta del alivio térmico incumple lo que muchos especialistas piden de estos sitios: que sean universales y gratuitos.

La geografía del calor también ha mutado, como ha demostrado la última ola de calor. El norte de la península ya no es un destino seguro para huir de las altas temperaturas. Durante las recientes alertas rojas sanitarias, ciudades como Oviedo, Santander, Lugo y Santiago de Compostela afrontaron la crisis sin ofrecer ni un solo refugio climático a sus habitantes.

Similar panorama en el interior peninsular. Extremadura y Castilla-La Mancha destacan por la ausencia total de refugios en sus grandes núcleos urbanos. En Castilla y León, solo Valladolid cuenta con una red, dejando desamparadas a ciudades como León, Salamanca o Zamora, que además concentran a un altísimo porcentaje de población mayor de 65 años. En Andalucía, Cádiz, Granada y Huelva carecen de espacios, y ciudades como Sevilla se limitan a habilitar cuatro centros deportivos para toda su población. Y en el caso del archipiélago canario y el balear, no existe actualmente ni un solo refugio climático operativo.

Pero no todos son ejemplos negativos. En Catalunya, destacan los «microrrefugios«, una iniciativa del Ayuntamiento de Barcelona –que cuenta con 559 refugios climáticos– donde el pequeño comercio de barrio abre sus puertas para proteger a la comunidad. Asimismo, la apertura de patios escolares adaptados fuera del horario lectivo demuestra el enorme potencial de los centros educativos para vertebrar la resiliencia de los barrios.

(de) Eduardo Robayna veröffentlichte am 2. Juli auf der Website von „Climática.coop“ – dem ersten spanischen Medium, das sich auf die Berichterstattung und Aufklärung über die Klima- und Biodiversitätskrise sowie deren Ursachen und Folgen spezialisiert hat und 2019 von der Genossenschaft MásPúblico (ebenfalls Herausgeberin von „La Marea“) gegründet wurde – einen Artikel mit dem Titel: „Wo gibt es in Spanien Klimaschutzräume? Zwei von drei Provinzhauptstädten verfügen über keinen einzigen.“ Darin beleuchtet er kritisch die Zahlen, die die autonomen Gemeinschaften und Städte zu den in ihrem Gebiet vorhandenen Schutzräumen vorlegen:

Ein Schild alleine macht noch keinen Schutzraum: Wenn der Zufluchtsort keinen Schutz bietet

Dennoch reicht es nicht aus, ein Schild an der Tür eines öffentlichen Gebäudes anzubringen, um es in einen Klimaschutzraum zu verwandeln. Die Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace hebt hervor, dass die wenigen bestehenden Netzwerke gravierende strukturelle Mängel aufweisen. Das größte Hindernis sind Öffnungszeiten, die nicht auf die klimatischen Gegebenheiten abgestimmt sind: In praktisch allen untersuchten Städten gibt es Innenräume als Zufluchtsorte, die mittags, am späten Nachmittag oder sogar während eines Großteils des Monats August geschlossen sind – also genau dann, wenn die hitzebedingte Gefahr am größten ist.

Hinzu kommt die Unzulänglichkeit der Räumlichkeiten. In Bilbao, das über ein Netz von 65 Innen- und 66 Außenbereichen verfügt, wurden sogar Flächen unter bestimmten Brücken oder in Verkehrsknotenpunkten als Zufluchtsorte ausgewiesen. In Málaga, wo es 19 „Komfortbereiche im Innenraum“ und 74 „Komfortbereiche im Außenraum“ gibt, wurden selbst Parkplätze entsprechend gekennzeichnet. An Orten wie Madrid oder Logroño – letztere Stadt beziffert die Anzahl der Räumlichkeiten zur Bewältigung hoher Temperaturen auf 65 – werden städtische Märkte und Cafés beworben, die jedoch keine kostenlosen Ruhezonen bieten; die Bürger sind somit gezwungen, etwas zu konsumieren, um sich an einem kühleren Ort hinsetzen zu können. Diese schleichende Privatisierung von Hitzeschutzmaßnahmen widerspricht der Forderung vieler Experten, dass solche Orte für alle zugänglich und kostenlos sein sollten.

Auch die Geografie der Hitze hat sich gewandelt, wie die jüngste Hitzewelle gezeigt hat. Der Norden der Halbinsel ist kein sicherer Zufluchtsort mehr vor hohen Temperaturen. Während der jüngsten gesundheitsrelevanten Warnungen der Stufe Rot bewältigten Städte wie Oviedo, Santander, Lugo und Santiago de Compostela die Krise, ohne ihren Bewohnern auch nur einen einzigen Klima-Zufluchtsort zu bieten.

Ein ähnliches Bild zeigt sich im Landesinneren der Halbinsel. Extremadura und Kastilien-La Mancha fallen durch das völlige Fehlen solcher Schutzräume in ihren großen städtischen Zentren auf. In Kastilien und León verfügt lediglich Valladolid über ein entsprechendes Netz, während Städte wie León, Salamanca oder Zamora – in denen zudem ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre lebt – leer ausgehen. In Andalusien mangelt es Cádiz, Granada und Huelva an solchen Einrichtungen, und Städte wie Sevilla beschränken sich darauf, lediglich vier Sportzentren für die gesamte Bevölkerung als Schutzräume bereitzustellen. Auf den Kanarischen und den Baleareninseln gibt es derzeit nicht einen einzigen betriebsbereiten Klimaschutzraum.

Doch es gibt nicht nur negative Beispiele. In Katalonien stechen die sogenannten „Mikro-Zufluchtsorte“ hervor – eine Initiative der Stadtverwaltung von Barcelona, ​​die über 559 solcher Klimaschutz-Zufluchtsorte verfügt –, bei der lokale Einzelhändler ihre Türen öffnen, um der Gemeinschaft Schutz zu bieten. Ebenso zeigt die Öffnung entsprechend ausgestatteter Schulhöfe außerhalb der Unterrichtszeiten das enorme Potenzial von Bildungseinrichtungen, die Resilienz der Stadtviertel zu stärken.

 

(de) So, ich denke, wir können noch viel beobachten, voneinander lernen, miteinander teilen und  gemeinsam verbessern. Wir sollten nur schnell damit anfangen…

(es) Así que creo que todavía podemos observar mucho, aprender unos de otros, compartir y mejorar juntos. Solo que deberíamos empezar cuanto antes…..

 

 

 

 

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Sevilla _ 2675 _ resiliencia térmica

Master in „Thermal Resilience“

_ Part I

 

(de) Es ist immer noch ungewöhnlich warm in Sevilla. Eigentlich sollten im September auch hier die Temperaturen langsam runtergehen, aber sie liegen nachmittags immer noch knapp unter 40 °C und  nachts einige Grad über 20°C. Gestern habe ich gehört, dass es seit Langem wohl der heißeste Sommer war, bzw. ist.

Da ich nun mal hier war, ausgerechnet in diesem extremen Sommer, und auch nicht einfach weg konnte, denn das KUKUmobil kann ja nicht „einfach so“ dort verschwinden, wo es gerade anstrengend oder ungemütlich ist, hab ich beschlossen, das Ganze als  „Masterkurs in Thermischer Resilienz“ zu verstehen und so das Beste draus zu machen. Darunter fällt Vieles von dem, was ich in diesen letzten Monaten in Sevilla erlebt und gelernt habe, denn es geht um Orte, die als „Hitzeschutzraum dienen, oder dienen könnten oder unverständlicherweise als solche nicht zur Verfügung stehen; es geht um meine Beobachtungen in Sachen Stadtplanung, -begrünung, etc.; und es geht auch um die kleinen, persönlichen Strategien, die mich durch diesen Sommer gebracht haben.

 

(es) En Sevilla sigue haciendo un calor inusual. En septiembre las temperaturas deberían empezar a bajar, pero por la tarde siguen rozando los 40 °C y por la noche se mantienen algunos grados por encima de los 20 °C. Ayer oí decir que este ha sido, y aún es, el verano más caluroso en mucho tiempo.

Ya que estaba por aquí —y precisamente en este verano extremo— y no podía simplemente marcharme (pues el KUKUmobil no puede desaparecer «así como así» del lugar donde las cosas se ponen difíciles o incómodas), decidí tomármelo todo como un «máster en resiliencia térmica» y sacar así el máximo partido a la situación. Esto abarca gran parte de lo que he vivido y aprendido en Sevilla durante estos últimos meses: desde lugares que sirven —o podrían servir— como refugios climáticos, o que incomprensiblemente no están disponibles como tales, hasta mis observaciones sobre urbanismo, zonas verdes, etc., pasando por las pequeñas estrategias personales que me han ayudado a sobrellevar este verano.

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2674 _ expo

 

(de) Sie ist noch einige Wochen zu sehen, die Ausstellung von Carnabatti. Bis zum 6. Oktober. Nicht gerade zentral gelegen, denn das Kulturzentrum  „Centro Cívico Monasterio de San Jerónimo“ liegt im Stadtteil gleichen Namens, also fast am Ende des Kanals Alfonso XIII. Aber es ist mit dem Bus gut zu erreichen.

Und ich finde es wichtig, nicht wegzusehen und daran zu erinnern, was dort in den letzten Monaten passiert ist und gerade immer noch passiert, auch wenn es einen mit einer tiefen Trauer und noch tieferen Ohnmacht füllt.

(es) La exposición de Carnabatti podrá verse todavía durante unas semanas, hasta el 6 de octubre. No está precisamente en el centro, ya que el «Centro Cívico Monasterio de San Jerónimo» se encuentra en el barrio del mismo nombre, casi al final del canal Alfonso XIII; sin embargo, es fácil llegar en autobús.

Me parece importante no mirar hacia otro lado y recordar lo que ha sucedido allí en los últimos meses —y lo que sigue ocurriendo en este preciso instante—, aunque ello nos invada de una profunda tristeza y de una sensación de impotencia aún mayor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2673 _ hallazgo

 

 

 

 

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Sevilla _ 2672 _ hallazgo

 

 

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Sevilla _ 2671 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part XII

 

(de) So, bevor ich jetzt den Deckel wieder auf das Fass der Museen für schöne, zeitgenössische oder sonstige Künste mache (es war ein recht großes Fass, oder?) noch ein kleiner Blick in die etwas „jüngere“ Abteilung, aus dem 19. Jhdt und dem 20. Jhdt. Da hätte es, so denke ich, vielleicht doch eine stärkere feminine Vertretung geben können, und ich meine die Malenden nicht die Gemalten, denn auch hier gibt es gerade mal ein von einer Frau gemaltes Werk (das ihr schon gesehen habt).

Ich kann kaum glauben, dass es in dieser Zeit keine Frauen gab, die eine Kunst gemacht haben, die es wert wäre, hier gezeigt zu werden. Vielleicht nicht an der Akademie, aber an der Staffelei in irgendeinem Studio, an irgendeinem Küchentisch oder in irgendeinem Wohnzimmereckchen…..

 

(es) Bueno, antes de volver a cerrar el capítulo de los museos de bellas artes, de arte contemporáneo o de otras disciplinas (¡menudo capítulo tan extenso, ¿verdad?!), quiero compartir con vosotros un breve vistazo a la sección más «reciente», la que abarca los siglos XIX y XX. Creo que aquí podría haber habido una mayor presencia femenina —y me refiero a las pintoras, no a las pintadas —, ya ​​que, también en este apartado,  hay solo una obra hecha por una mujer (la que ya habéis visto).

Me cuesta creer que en aquella época no hubiera mujeres que crearan un arte digno de ser expuesto aquí. Quizás no en la Academia, pero sí ante el caballete en algún estudio, en la mesa de la cocina o en algún rincón de la sala de estar…

 

 

Eduardo Cano (Madrid 1823 – Sevilla 1897)
Los Reyes católicos recibiendo a los cautivos cristianos en la conquista de Málaga, 1867

 

 

 

 

izq: José Dominguez Bequér, (Sevilla 1805 – 1841)  // Escena galante
dcha arriba: Manuel Cabral Bejarano (Sevilla 1827 – 1891) Baile en un salón
dcha abajo: Manuel Cabral Bejerano. Baile en una caseta

 

 

 

 

 

Andrés Palarde, Málaga 1859 – Sevilla 1933
Mujer con perro blanco, 1899

 

 

Manuel González Santo, Sevilla 1875 – 1949
La santera (h. 1930)

 

 

Diego López, Sevilla 1875 – 1918
Sevillana en su patio

 

Gonzalo Bilbao, Sevilla 1860 – Madrid 1938
Retrato de María Roy

 

 

 

Joaquín Sorolla, Valencia 1863 – Cercedilla, Madrid 1923
Tipo de Ávila, 1912

 

 

José Villega Cordero, Sevilla 1844 – Madrid 1912
Tres retratos de Lucía Monti, 1890, 1890 y 1916

 

 

(de) Und zum Abschluss meines, unseres, Rundgangsdurch das Museum ein Bild von José Villegas Cordero mit dem Titel „La muerte del maestro“ (1910). Was ich noch nicht entschlüsselt habe ist die Bedeutung des Zigarettenstummels, der vorne rechts auf dem Boden zu sehen ist. Ausser er soll das „Erlöschen“ des irdischen Lebens versinnbildlichen. Find ich aber recht makaber. Ich würde mal denken, der hier dargestellte „maestro“ ist nicht an seiner Rauchsucht, also an einem Lungenkrebs, z.Bsp. gestorben, sondern wohl eher weil ihn ein Stier in der Arnea aufgespiesst hat. Aber wer weiss. Wie gesagt, das hab ich noch nicht erkundet…..

(es) Y para terminar mi —o mejor dicho, nuestro— recorrido por el museo, una obra de José Villegas Cordero titulada «La muerte del maestro» (1910). Lo que aún no he logrado descifrar es el significado de la colilla que se ve en el suelo, en la parte delantera derecha. A menos que pretenda simbolizar la «extinción» de la vida terrenal… aunque eso me parece bastante macabro. Yo diría que el «maestro» aquí representado no murió a causa de su tabaquismo —por ejemplo, de cáncer de pulmón—, sino más bien porque un toro lo corneó en la plaza. Pero quién sabe. Como ya he dicho, es algo que aún no he investigado…

 

 

 

 

(de) Ich habe gerade auf der Website des Museums folgende Anmerkung gefunden:)

„Das Werk *Der Tod des Meisters* bildet den Höhepunkt einer Reihe von Gemälden, die sich einem so typisch spanischen Thema wie dem Stierkampf widmen. Es führt eine Besonderheit in dieses Genre ein: die Konzeption als großes Historienbild.

Das Gemälde ist von einem Stierkampf inspiriert, der zu Ehren von ‚El Tato‘ in der Stierkampfarena La Maestranza in Sevilla stattfand und bei dem der Matador Bocanegra schwer verletzt wurde. Villegas fertigte damals erste Skizzen an, die er später auf die Leinwand übertrug; er arbeitete fünfzehn Jahre lang an dem Werk und nahm dabei fortwährend Änderungen vor.

Dargestellt ist eine höchst dramatische Szene in der Kapelle der Arena, in der die ausdrucksstarken Mitglieder der Quadrilla – versammelt um den toten Meister – eine ganze Palette tief bewegter und aufrichtiger Haltungen zeigen. Hinsichtlich der Technik lassen sich Unterschiede zwischen verschiedenen Bildbereichen erkennen: Manche Partien sind so dünn gemalt, dass die Leinwandstruktur durchscheint, während andere einen starken Farbauftrag (Impasto) aufweisen, der mit den sukzessiven Überarbeitungen zusammenhängt. Im Zuge dieser Änderungen wird der Pinselstrich durch die Überlagerung von Farbschichten dichter; der starke Farbauftrag verdeckt das Leinwandgewebe und erzeugt eine durchgehend glänzende Oberfläche. Auch die Farbgebung wandelt sich: Sie wird kühner und lebendiger, wobei verstärkt mit Hell-Dunkel-Kontrasten (Chiaroscuro) gearbeitet wird, was der Szene eine intimere und zugleich ernstere Atmosphäre verleiht.“

Die Sache mit der Zigarette ist noch ungeklärt, aber angesichts des sichtbaren „starken Farbauftrags“ vermute ich, dass sie zu den letzten Elementen gehörte, die er hinzugefügt hat…

 

(es) Acabo de encontrar en la página del Museo el siguiente comentario:

„La muerte del maestro supone la culminación de una serie de cuadros dedicados a un tema tan español como el taurino. Introduce una singularidad dentro del género: su concepción como un gran cuadro de historia.

La obra está inspirada  en una corrida de toros celebrada en honor de El Tato a la que Villegas asistió en la plaza de toros de La Maestranza de Sevilla y en la que el matador Bocanegra resultó cogido de gravedad. En ese momento tomó algunos apuntes que luego trasladó al lienzo, trabajando en él durante quince años en los que realizó continuos cambios.

Presenta una escena de gran dramatismo situada en la capilla de la plaza, en la que los expresivos miembros de la cuadrilla muestran un repertorio de actitudes conmovidas y sinceras en torno a la figura del maestro muerto. En cuanto a su técnica, vemos diferencias entre algunas zonas, en las que la pintura es tan ligera que permite ver la trama del lienzo, y otras, de gran empaste, que coinciden con las sucesivas modificaciones. A medida que las realiza, la pincelada se va haciendo más densa por superposición de capas y su empaste impide la visión de la armadura de la tela, mostrando un aspecto de superficie continua y brillante. Va variando el colorido, que se vuelve más audaz y vibrante, con un mayor uso del claroscuro, aportando más intimismo y gravedad a la escena. “

Queda por resolver lo del cigarillo, pero por „el gran empaste“ que se ve, supongo que puede haber sido de lo último que añadió…..

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Sevilla _ 2670 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part XI

 

(de) Eine für mich persönlich kuriose Serie stammt aus dem Pinsel von Domingo Martínez (Sevilla 1688 – Madrid 1746). Sie ist deshalb interessant, weil sie als Hauptthema einen Prunkzug darstellt, bei dem man im Hintergrund sehen kann, sozusagen als „Bild im Bild“, wozu die großen Bildwirkereien, die wir heute in den Museen sehen, ehemals auch benutzt wurden…… Nur, weil ich manchmal in den Kurse dazu gefragt werde und dann immer davon erzähle……

(es) Una serie que a mí me resulta especialmente curiosa es obra de Domingo Martínez (Sevilla, 1688 – Madrid, 1746). Resulta interesante porque representa, como tema principal, un cortejo solemne en el que se puede apreciar al fondo —por así decirlo, como una «imagen dentro de la imagen»— el uso que antiguamente se daba a los grandes tapices que hoy contemplamos en los museos… Lo menciono simplemente porque a veces me preguntan al respecto en los cursos y siempre acabo hablando de ello…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2669 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part X

 

 

(de) Neben der „Serie“ der acht Heiligen aus der Werkstatt von Zurbarán gibt es in der Abteilung der nicht-sevillanischen Maler noch eine weitere. Der Autor der Werke ist Francisco Barrera (Madrid 1595 – 1658).

(es) Además de la «serie» de los ocho santos del taller de Zurbarán, en la sección de pintores no sevillanos existe otra más. El autor de las obras es Francisco Barrera (Madrid, 1595-1658).

 

Las cuatro estaciones / Die vier Jahreszeiten. 1638

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2668 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part IX

 

Francisco de Zurbarán

 

El niño de la espina, h.1630

 

 

 

 

San Luis Beltrán, h. h.1636 – 38

 

 

 

Cristo crucificado, h. 1635 / 1640

 

 

 

 

 

 

 

Taller de Zurbarán

 

(de) Natürlich haben solch wichtige und große Künstler, wie Zurbarán oder Murillo, eigene Werkstätten gehabt und ich kann mir vorstellen, wie begehrt die Plätze dort waren, weil es auf der einen Seite eine Qualitätsgarantie war, auch wenn es, auf der anderen Seite, vielleicht nicht immer einfach war, wenn man irgendwann aus dem Schatten des großen Meisters heraustreten und selbst als eigenständiger Künstler, oder Künstlerin wahrgenommen werden wollte. Ich meine, das kennen wir ja auch heute noch. Vielleicht nicht mehr in dieser großen Abhängigkeit, vielleicht auch nicht mehr in diesem Ausmass an „Schattenarbeit“, obwohl…… wer weiss…..

Hier also eine Serie von acht Gemälden von acht Heiligen Frauen, die um 1650 von Schülern (ich lass mal das Femininum weg) aus der Werkstatt von Zurbarán (anscheinend kennt man ihre Namen nicht, sie waren jedenfalls nicht angegeben; das erinnert mich an die vielen großen Bildwirkereien in unseren Museen, bei denen der Name des Künstlers angegeben wird, der den Entwurf geschaffen hat, manchmal noch der Name des „Cartonier“, der die Webvorlage hergestellt hat, manchmal noch den Namen des Werkstattleiters oder -besitzers, aber nicht den Namen derer, die tatsächlich am Webstuhl sassen), für das Hospital de las Cinco Llagas….

 

(es) Naturalmente, artistas tan importantes y de tal envergadura como Zurbarán o Murillo contaban con sus propios talleres; imagino lo codiciadas que serían las plazas en ellos, pues por un lado suponían una garantía de calidad, aunque por otro, quizás no siempre fuera fácil, lelgado el momento en que uno quería salir de la sombra del gran maestro y ser reconocido como artista independiente. Es algo que conocemos bien hoy en día. Quizás ya no exista esa dependencia tan marcada, ni tal vez ese nivel de «trabajo en la sombra», aunque… quién sabe…

He aquí, pues, una serie de ocho cuadros de ocho santas, realizados hacia 1650 por discípulos (omito aquí el femenino) del taller de Zurbarán (al parecer se desconocen sus nombres; en cualquier caso, no figuraban; esto me recuerda a los numerosos grandes tapices de nuestros museos, en los que se indica el nombre del artista que creó el diseño, a veces también el del «cartonista» que elaboró ​​la plantilla para el tejido, y en ocasiones el del director o propietario del taller, pero no el de quienes realmente se sentaban ante el telar) para el Hospital de las Cinco Llagas…

 

 

 

Santa Matilde (izquierda /links)
SantaBarbara (derecho / rechts)

 

 

 

 

 

 

Santa Dorotea (izq. / links)
Santa Engracia (dcha. / rechts)

 

 

 

 

 

Santa Catalina (izq. / links)
Santa Inés (dcha. / rechts)

 

 

 

 

Santa Marina, (izq. / lnks)
Santa Eulalia, (dcha. / rechts)

 

 

 

 

Viel feiner Stoff aus Seide, etwas hauchdünner Schleier und….. eine gewebte Satteltasche…

Mucha tela de seda muy fina, un velo ligerísimo y… una alforja tejida…

 

 

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Sevilla _ 2667 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part VIII

 

(de) So, wie gesagt, das gezeigte war nur das was es im Erdgeschoss zu sehen gab. Das hat für drei Besuche gereicht. Die nächsten zwei waren der ersten Etage gewidmet, somit die kommenden Beiträge auch. Ich versuch mal, sie aufzuteilen, damit die einzelnen Beiträge nicht ZU lang werden….

(es) Bueno, como ya he dicho, lo que se ha mostrado es solo lo que había en la planta baja. Eso dio para tres visitas. Las dos siguientes se dedicaron a la primera planta, por lo que las próximas publicaciones también tratarán sobre ella. Intentaré dividirlas para que las entradas individuales no se hagan demasiado largas…

 

 

 

Und es geht erst einmal weiter mit Murillo …. / Y lo que sigue, es, en primer lugar, más Murillo….

 

 

 

 

Murillo
San Jerónimo penitente, h.1665

 

 

 

 

Murillo
Estigmación de San Francisco, 1645 / 1650

 

 

 

 

Murillo
Dolorosa, h.1665

 

 

 

 

Murillo
Santo Tomás de Villanueva y el Crucifijo, h. 1664/1670

 

 

Murillo
San Agustín con la Virgen y el Niño, 1664

 

 

(de) Ich musste niemanden wegbeamen. Ganz im Gegenteil, manchmal hab ich gewartet, bis ein Mensch mit auf das Bild kam, um eine Größenreferenz zu haben, denn einige dieser Bilder sind flächenmäßig wirklich sehr groß…. Aber ganz allgemein kann man glaube ich schon sagen, dass das Museo de Bellas Artes nicht gerade von Besucher:innen überrannt wird, und das, wie gesagt, obwohl zumindest die europäischen Bürger:innen keinen Eintritt zahlen müssen. (Abgesehen davon ist der Eintritt im Vergleich zu dem, was sonst so verlangt wird, wirklich niedrig.)

(es) No tuve que teletransportar ni borrar a nadie. Al contrario: a veces esperaba a que alguna persona apareciera en la imagen para tener una referencia de escala, ya que algunas de estas obras son realmente enormes en cuanto a superficie… Pero, en general, creo que se puede decir que el Museo de Bellas Artes no está precisamente abarrotado de visitantes; y eso, como ya he dicho, a pesar de que los ciudadanos europeos —al menos— no tienen que pagar entrada. (Por lo demás, el precio de la entrada es realmente bajo en comparación con lo que se suele cobrar en otros lugares). 

 

 

 

 

Cornelio Schut el Jóven, Amberes 1629 – Sevilla 1685
Cristo atado a la columna

 

 

Juan de Valdes Leal, Sevilla 1622 – 1690
Fray Fernando de Talavera, 1657
Fray Pedro de Cabañuelas, 1657
Fray Juan de Ledesma, 1657

 

 

 

Juan de Valdes Leal, Sevilla 1622 – 1690
Inmaculada, h. 1672

 

 

 

 

 

Lucas Valdes Sevilla 1661 – Cádiz 1725
Santa Isabel de Hungría curando a un enfermo, 1720

 

 

 

Juan de Mesa
San Ramón Nonato, 1626

 

 

 

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Sevilla _ 2666 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part VII

 

Mujeres / Frauen

 

(de) So, ich war noch einmal im Museum und habe, weil das Thema im Raum stand, noch einmal gezielt nachgesehen, ob es weitere Künstlerinnen gibt, denn Frauen gibt es viele, aber eben gemalt und nicht malend. Und es gab sie tatsächlich, zwei an der Zahl:

(es) Volví al museo y, dado que el tema estaba sobre la mesa, busqué expresamente si había más artistas; y es que hay muchas mujeres, pero pintadas, no pintando. Efectivamente, las había: dos en concreto.

 

Margarita Caffi, Milano 1651 – 1710
Florero, h. 1700

 

(de) Margherita Caffi wurde um 1650 vermutlich in Mailand als Tochter des Stilllebenmalers Francesco Volò und dessen Frau Veronica geboren. Wahrscheinlich absolvierte sie eine Lehre in der Werkstatt ihres Onkels Vincenzo Volò, die von Giuseppe Vicenzino übernommen wurde. 1668 heiratete sie den Stilllebenmaler Ludovico Caffi in Cremona. Das Paar bekam mindestens vier Kinder. 1670 mussten sie Cremona verlassen und ließen sich in Piacenza nieder. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Margherita Caffi in Mailand, wo sie 1710 starb.

Von Margherita Caffi sind rund 30 Gemälde auf Leinwand bekannt, von denen nur wenige signiert und datiert sind. Die Stillleben zeigen meist Blumenarrangements in unterschiedlicher Größe. Im Gegensatz zu anderen Stillleben ihrer Zeit, die streng geordnet aufgebaute Bouquets und Obstschalen zeigen, sind Caffis Werke asymmetrisch und meist im Querformat angelegt. Die Blumen erscheinen natürlich und zufällig angeordnet. Caffis virtuoser, dekorativer Stil ist für ihre Zeit außergewöhnlich und war erst im 19. Jahrhundert verbreiteter.

Caffis Stillleben wurden zu ihrer Zeit von vielen Sammlern geschätzt. Ferdinando de’ Medici erwarb 1686 mehrere Arbeiten. Zahlreiche Bilder wurden nach Spanien exportiert, was möglicherweise auf die Beziehungen zwischen dem spanischen Hof und den Medici zurückzuführen ist.

Los bodegones de Caffi fueron muy apreciados por numerosos coleccionistas de su época. Ferdinando de’ Medici adquirió varias obras en 1686. Muchos cuadros se exportaron a España, hecho que posiblemente se deba a las relaciones entre la corte española y los Médici.

 

(es) Margherita Caffi nació hacia 1650, probablemente en Milán, hija del pintor de bodegones Francesco Volò y de su esposa Veronica. Es probable que se formara en el taller de su tío Vincenzo Volò, el cual pasó posteriormente a manos de Giuseppe Vicenzino. En 1668 contrajo matrimonio en Cremona con el pintor de bodegones Ludovico Caffi; la pareja tuvo al menos cuatro hijos. En 1670 se vieron obligados a abandonar Cremona y se establecieron en Piacenza. Margherita Caffi pasó los últimos años de su vida en Milán, donde falleció en 1710.

Se conocen alrededor de 30 pinturas sobre lienzo de Margherita Caffi, de las cuales solo unas pocas están firmadas y fechadas. Sus bodegones suelen representar arreglos florales de diversos tamaños. A diferencia de otras naturalezas muertas de su época, que mostraban ramos y fruteros de composición rigurosamente ordenada, las obras de Caffi son asimétricas y, por lo general, de formato apaisado; las flores presentan una disposición natural y espontánea. El estilo virtuoso y decorativo de Caffi resulta excepcional para su tiempo y no se generalizaría hasta el siglo XIX.

 

 

María Luisa Puiggener, Jerez de la Frontera 1867 – Sevilla 1921
Riña, h. 1900 – 1910. Ankauf/ Adquisición 2025

 

(es) María Luisa Puiggener Sánchez fue una pintora española adscrita al realismo académico en su vertiente costumbrista, con una importante presencia en la vida artística sevillana de las dos primeras décadas del siglo XX. Nació el 4 de julio de 1867. Era la menor de cuatro hermanos que, dada la profesión del padre, José Puiggener Bajés, impresor y colaborador en varios medios de prensa jerezanos, pudieron recibir una formación liberal según los cánones de la época. En 1890 se matriculó en Sevilla en los cursos de la Enseñanza Artística de la Mujer, que solo un año antes habían comenzado a impartirse en la Escuela de Artes y Oficios.

Lo que de su biografía posterior se conoce son las reseñas de su paso por las exposiciones de bellas artes celebradas tanto en la capital andaluza como en Madrid y Granada, además de encontrarse representada en las exposiciones conmemorativas del centenario de Buenos Aires y la independencia de México.

 

(de) María Luisa Puiggener Sánchez war eine spanische Malerin, die dem akademischen Realismus mit Schwerpunkt auf der Genremalerei (Costumbrismo) zuzuordnen ist und das Kunstleben Sevillas in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitprägte. Sie wurde am 4. Juli 1867 geboren. Als jüngstes von vier Geschwistern genoss sie – dank des Berufs ihres Vaters José Puiggener Bajés, der als Drucker und Mitarbeiter verschiedener Zeitungen in Jerez tätig war – eine für die damalige Zeit fortschrittliche, liberale Ausbildung. Im Jahr 1890 schrieb sie sich in Sevilla für die Kunstkurse für Frauen ein, die erst ein Jahr zuvor an der Kunst- und Gewerbeschule (Escuela de Artes y Oficios) eingerichtet worden waren.

Was über ihren weiteren Lebensweg bekannt ist, ergibt sich aus Berichten über ihre Teilnahme an Kunstausstellungen in der andalusischen Hauptstadt sowie in Madrid und Granada; zudem war sie auf den Ausstellungen anlässlich der Hundertjahrfeiern von Buenos Aires und der Unabhängigkeit Mexikos vertreten.

 

 

 

 

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Sevilla _ 2665 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part VI

 

 

(de) Eine zweite Arbeit, die ich hier hervorheben möchte, ist eine kleine Skulptur im Halbrelief von Luisa Roldána, „La Roldana“, nicht nur, weil ich dieses kleine Stück wirklich herzergreifend schön finde, sondern weil es, soweit ich es bisher gesehen habe, in diesem Museum das einzige Werk einer Frau ist, nicht, weil das Museum es darauf angelegt hat, bzw. weil es andersherum nicht darum bemüht wäre, auch Kunst von Frauen zu zeigen, sondern einfach weil es aus dieser Zeit unserer Kunstgeschichte kaum Werke einer bestimmten Kategorie von Frauen gab weil es für Frauen so unsagbar schwer war, in der Kunst zu arbeiten und ausreichend Sichtbarkeit zu erhalten. Damit will ich nicht sagen, dass Frauen im 15. Jhdt nicht künstlerich unterwegs waren, sondern dass ihnen die Wege verschlossen waren, auf den damaligen Markt zu kommen. Daher wurden sie nicht mit großen oder bedeutenden Werken beauftragt, und das sind ja genau die, die heutzutage in unseren Museen gezeigt werden. Alles andere wäre wahrscheinlich eine Art von geschlechtsspezifischer Archäologie, im Sinne von „Ent- oder Aufdeckung“. Das wäre sicherlich spannend, Dedektivarbeit…. wie viele Frauen sich als Männer ausgegeben haben, oder wie viele Frauen mitgearbeitet haben in Werkstätten, ohne dass dies in irgendeiner Weise erwähnt wurde und daher auch nur schwer nachzuweisen ist.

 

(es) Una segunda obra que quisiera destacar aquí es una pequeña escultura en bajorrelieve de Luisa Roldán, «La Roldana»; no solo porque me parece una pieza conmovedoramente hermosa, sino porque es, hasta donde lo he visto,  la única obra de una mujer en este museo. Y esto no se debe a que el museo haya buscado esta situación intencionadamente —ni a que no se esfuerce por mostrar arte creado por mujeres—, sino simplemente a que, en esa época de nuestra historia del arte, apenas existían obras de mujeres de cierta categoria, dado que para ellas resultaba increíblemente difícil dedicarse al arte y lograr la visibilidad suficiente. Con esto no quiero decir que las mujeres no desarrollaran una actividad artística en el siglo XV, sino que tenían cerradas las puertas para acceder al mercado de la época. Por consiguiente, no recibían encargos de obras grandes o importantes, que son precisamente las que hoy en día se exhiben en nuestros museos. Cualquier otra cosa sería probablemente una especie de arqueología de género, entendida como una labor de «descubrimiento» o «revelación». Sería, sin duda, algo apasionante, una labor detectivesca… investigar cuántas mujeres se hicieron pasar por hombres o cuántas colaboraron en talleres sin que ello quedara registrado de ninguna manera, lo que hace que resulte muy difícil de demostrar.

 

 

 

Luisa Roldán, La Roldana (Sevilla, 1652-Madrid, 1706)
Virgen de la leche (1689-1706)
Terracota policromada al óleo. 26,50 x 19 x 3,5 cm.
2020 von der Junta de Andalucía erworben

 

 

(de) Luisa Ignacia Roldán (8. September 1652 – 10. Januar 1706) war eine spanische Bildhauerin des Barock. „La Roldana“, wie sie genannt wird, ist die erste bekannte spanische Bildhauerin. Da Frauen zu dieser Zeit keine Verträge unterzeichnen durften, ist die historische Zuordnung ihres künstlerischen Nachlasses teilweise noch erschwert. Luisa Roldán wurde in Sevilla geboren. Ihr Vater war der Bildhauer Pedro Roldán, der sie und auch ihre Geschwister unterrichtete. Im Alter von 15 Jahren heiratete sie Luis Antonio de los Arcos, der als Bemaler von Skulpturen und Bildhauer arbeitete. Sie hatten sieben Kinder, von denen fünf im Laufe der Jahre starben. Die Familie zog 1689 nach Madrid. Hier wurde Luisa Roldán vor allem durch ihre kleinen polychromierten und vergoldeten Skulpturengruppen aus Terrakotta berühmt. Sie wurde zur Hofbildhauerin im Jahr 1692. Obwohl sie als erste Bildhauerin am spanischen Hof Karriere machte – Karl II. und sein Nachfolger Philipp V. gehörten zu ihren Auftraggebern – starb sie letztlich in Armut.

Luisa wurde in einem Spanien geboren, das durch die verheerende Pestepidemie von 1649 – die auf die Konflikte in Flandern, Katalonien und Portugal folgte – in tiefe Niedergeschlagenheit gestürzt war; sie erlebte den Hof unter Karl II. in einer Zeit des Niedergangs, geprägt vom Spanischen Erbfolgekrieg und einer erschreckend hohen Kindersterblichkeit. Sie selbst musste den frühen Tod ihrer ersten vier Kinder miterleben. Vor allem aber war sie hautnah Zeugin des Nachfolgeproblems der Habsburger Dynastie, in deren Diensten sie stand. Schon Philipp IV. hatte sieben seiner zehn Kinder verloren. Der einzige männliche Nachkomme erwies sich als zeugungsunfähig, was schließlich zu einem Dynastiewechsel im Land und damit auch zu einem Wechsel der Gönner für Luisa Roldán führte. Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob eine der zahlreichen bis heute erhaltenen Darstellungen der stillenden Madonna (Virgen de la Leche) für Königin Maria Anna von der Pfalz-Neuburg bestimmt war; doch ist es nur allzu verständlich, dass das Thema der gesunden Säuglingsernährung am damaligen Hof von besonderer Brisanz war und dass die große Zahl der entsprechenden Skulpturen von Luisa Roldán nicht nur mit ihren eigenen tragischen Schicksalsschlägen, sondern auch mit der politischen Lage in Zusammenhang stand.

 

(es) Luisa Ignacia Roldán (8 de septiembre de 1652 – 10 de enero de 1706) fue una escultora española del Barroco. Conocida como «La Roldana», es la primera escultora española de la que se tiene constancia. Dado que en aquella época las mujeres no podían firmar contratos, la atribución histórica de su legado artístico resulta a veces compleja. Luisa Roldán nació en Sevilla. Su padre era el escultor Pedro Roldán, quien la formó a ella y a sus hermanos. A los 15 años contrajo matrimonio con Luis Antonio de los Arcos, escultor y policromador de esculturas. Tuvo siete hijos, cinco de los cuales fallecieron a lo largo de los años. La familia se trasladó a Madrid en 1689. Allí, Luisa Roldán alcanzó renombre, sobre todo gracias a sus grupos escultóricos de terracota policromada y dorada. En 1692 fue nombrada escultora de cámara. Aunque desarrolló su carrera como la primera escultora de la corte española —contando entre sus clientes a Carlos II y a su sucesor, Felipe V—, terminó sus días en la pobreza.

Luisa nació en una España deprimida por la terrible peste de 1649, que llegó tras los conflictos en Flandes, Cataluña y Portugal; vivió la corte en su peor momento con Carlos II, la Guerra de Sucesión y los índices descontrolados de mortandad infantil. Ella misma vio fallecer a sus cuatro primeros hijos, a muy corta edad. Pero, sobre todo, vivió muy de cerca el drama sucesorio de la dinastía Habsburgo para la que trabajaba. Ya Felipe IV perdió a siete de sus diez hijos. El único varón resultó ser un individuo incapaz de engendrar nuevos herederos, lo que finalmente desembocó en un cambio de dinastía para el país y, por tanto, de protectores para Luisa Roldán. No sabemos si alguna de las numerosas versiones de la Virgen de la Leche que han llegado al presente estuvo destinada a la reina Mariana de Neoburgo, pero es comprensible que el tema de la crianza saludable de los lactantes fuera especialmente sensible en el ambiente de la corte del momento y que el número de esculturas de Luisa Roldán que representan este tema estuviese relacionado con la coyuntura política y no solo con dramáticas circunstancias personales.

 

 

 

 

(de) Die Darstellung der stillenden Madonna (Virgen de la Leche) in der Kunst Sevillas war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts selten, nahm jedoch in der zweiten Hälfte zu – etwa bei Alonso Cano, Zurbarán oder Murillo. Es ist nur eine einzige skulpturale Umsetzung bekannt: die *Virgen del Reposo* in Valverde del Camino (Huelva), bei der es sich wahrscheinlich um ein Frühwerk von Luisa Roldán handelt.

Dieses Thema zählte zwar nicht zu den bevorzugten Motiven der katholischen Kirche, doch ein im Lukasevangelium (11,27) enthaltener Hinweis rechtfertigte seine Darstellung: „[Die Frau sagte zu Jesus:] Selig der Schoß, der dich getragen, und die Brust, die dich genährt hat!“ Neben dieser theologisch höchst maßgeblichen Quelle wurde die Episode auch in apokryphen Evangelien sowie in einem davon inspirierten literarischen Werk geschildert: „Mística ciudad de Dios“ (Mystische Stadt Gottes) von Schwester María de Jesús de Ágreda, das 1670 in Madrid erschien. Darin wird die Szene einer Rast auf dem Weg nach Ägypten beschrieben: „Dort schöpften sie etwas Atem und aßen zu Abend von dem, was sie aus Gaza mitgebracht hatten; und die Himmelskönigin stillte das Jesuskind.“ Es ist sehr wahrscheinlich, dass Luisa Roldán – wie so viele andere Spanier jener Zeit – das Werk dieser visionären Nonne regelmäßig las.

 

 

(es) La representación de la Virgen de la Leche en el arte sevillano fue escasa en la primera mitad del siglo XVII, pero aumentó en la segunda: Alonso Cano, Zurbarán o Murillo. Solo conocemos una interpretación escultórica: la Virgen del Reposo de Valverde del Camino (Huelva), probable obra juvenil de Luisa Roldán.

No se contó este tema entre los predilectos de la Iglesia católica, pero una referencia al asunto, hecha en el Evangelio de san Lucas (11: 27), justificaba su representación: «Le dijo [la mujer a Jesús]: ¡Feliz el seno que te llevó y los pechos que te amamantaron!». Además de esta fuente de máxima autoridad teológica, el episodio fue también descrito en los evangelios apócrifos y en una obra literaria que se inspiró en ellos: Mística ciudad de Dios, de sor María de Jesús de Ágreda, publicada en Madrid en 1670. En ella se describe la escena del reposo en el camino a Egipto: «allí tomaron algún aliento y cenaron de lo que llevaban desde Gaza; y la emperatriz del cielo dio el pecho a su infante Jesús». Es muy probable que Luisa Roldán leyera habitualmente, como tantos otros españoles de la época, la obra de esta monja visionaria.

 

 

 

 

(es) La Roldana parece que tuvo una especial predilección por el mismo, lo que contrasta llamativamente con la escasez de interpretaciones de otros escultores contemporáneos. Hubert Pöppel ha ofrecido reveladoras claves para entender el interés que mostró por el tema de Maria lactans la sociedad española del Siglo de Oro a pesar de los límites recomendados ¿no impuestos¿ por la ortodoxia religiosa católica. Entre otros factores, nos recuerda la preocupación de la Iglesia por compensar la peligrosa tendencia casi divinizadora de María, a la que conducía su controvertida concepción en el vientre de santa Ana. La representación de una María que alimenta, protege y cuida amorosamente de su hijo contribuiría realmente a enfatizar su dimensión humana.

(de) La Roldana scheint eine besondere Vorliebe für dieses Motiv gehegt zu haben – ein Umstand, der in auffälligem Kontrast zur Seltenheit entsprechender Darstellungen bei anderen zeitgenössischen Bildhauern steht. Hubert Pöppel hat aufschlussreiche Hinweise darauf geliefert, wie das Interesse der spanischen Gesellschaft des Siglo de Oro an der „Maria lactans“ zu verstehen ist – und zwar trotz der von der katholischen Orthodoxie zwar empfohlenen, aber nicht zwingend vorgeschriebenen Grenzen. Unter anderem verweist er auf das Bestreben der Kirche, der gefährlichen Tendenz zu einer geradezu göttlichen Überhöhung Mariens entgegenzuwirken, die durch die umstrittene Lehre von ihrer Empfängnis im Schoß der heiligen Anna befördert wurde. Die Darstellung einer Maria, die ihr Kind stillt, beschützt und liebevoll umsorgt, trug zweifellos dazu bei, ihre menschliche Seite zu betonen.

 

 

 

 

(de) In meiner aktuellen Serie gibt es eine kleine Hommage an Luis Roldán und alle Frauen, die in der Kunst unterwegs waren, sind und sein werden….

(es) En mi serie actual hay un pequeño homenaje a Luis Roldán y a todas las mujeres que han transitado, transitan y transitarán por el mundo del arte…

 

 

 

 

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Sevilla _ 2664 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part V

 

 

(de) Auch wenn das Museum für Schöne Künste als Gemäldegalerie gegründet wurde, gibt es _ nicht viele _ aber doch einige Skulpturen. Zwei davon möchte ich herausgreifen, weil ich sie besonders eindrucksvoll finde:

(es) Aunque el Museo de Bellas Artes se fundó como pinacoteca, cuenta con algunas esculturas —no muchas, pero sí algunas. Me gustaría destacar dos de ellas, ya que me parecen especialmente impresionantes:

 

 

Pietro Torrigiano (Florencia, 1472 – Sevilla, 1528)
San Jerónimo , hacia 1525
Barro cocido y policromado, 224 x 126 x 160 cm
Desamortización (1840)

 

(es) En 1521 el escultor italiano Pietro Torrigiano llega a Sevilla, donde residirá hasta su fallecimiento en 1528. De las obras realizadas en ese periodo son escasas las que hoy se conservan, destacando entre ellas el San Jerónimo penitente, sin duda, su mejor creación. Admirada por sus contemporáneos y elogiada por la critica artística posterior, son incontables las referencias bibliográficas que ensalzan su excepcional estudio anatómico y su impactante fuerza expresiva1. En ella se evidencian un atento análisis de la estatuaria clásica, un trabajo cotidiano sobre modelos vivos y una formación cercana a algunas de las mejores obras y autores del Renacimiento. La magistral obra sorprende por su solidez inestable, patente en la tensión que se refleja en cada músculo y que trasmite su magnifica cabeza, resultado de un profundo conocimiento del cuerpo y las emociones humanas.

 

(de) Im Jahr 1521 kam der italienische Künstler Pietro Torrigiano nach Sevilla; er lebte dort bis zu seinem Tod im Jahr 1528. In dieser Zeit schuf er bedeutende Werke, unter denen die Figur des büßenden Heiligen Hieronymus zweifellos als sein Meisterwerk hervorsticht. Sie wurde von Zeitgenossen bewundert und von der späteren Kunstkritik gerühmt; zahllose Publikationen heben ihre außergewöhnliche anatomische Genauigkeit und ihre eindrucksvolle Ausdruckskraft hervor. Das Werk zeugt von einer eingehenden Auseinandersetzung mit der antiken Bildhauerkunst, der kontinuierlichen Arbeit nach lebenden Modellen sowie einer Ausbildung, die eng mit den bedeutendsten Werken und Meistern der Renaissance verknüpft war. Die meisterhafte Skulptur besticht durch eine zugleich solide und doch spannungsgeladene Präsenz – sichtbar in der Anspannung jedes Muskels und im Ausdruck des großartigen Kopfes –, die aus einer tiefen Kenntnis des menschlichen Körpers und der menschlichen Emotionen erwächst.

 

 

 

 

 

(es) En una Sevilla todavía deudora de los modelos del gótico y situada en la periferia de la vanguardia artística europea que se desarrolla en Italia, conocida en la ciudad gracias a la importación de obras de arte destinadas mayoritariamente a la catedral, la aparición de un escultor florentino precipitó una importante renovación. Curiosamente, esta profunda modernización del arte sevillano se produce con una cierta continuidad en el modo de trabajar. Torrigiano actualiza los conceptos y las formas pero lo hace recurriendo a una materia tradicional en el arte italiano, que contaba a su vez con arraigado uso en la escultura local: el barro cocido. Modela la tierra igual que a su llegada estaban haciendo autores como el francés Miguel Perrin o como en décadas anteriores practicaron Pedro Millán o Lorenzo Mecandante.

En una época en la que los artistas de la escuela sevillana recurren de modo frecuente a las fuentes grabadas procedentes del extranjero, especialmente a las italianas, y en un ámbito artístico e intelectual que considera Italia como el referente máximo de la cultura y el arte, los escultores tuvieron en su propia ciudad uno de esos modelos que tanto buscaban a través de la estampa.  Así, su San Jerónimo se convirtió en arquetipo de la escultura en Sevilla. En el siglo XVI, los escultores locales lo siguen de manera indisimulada, creándose versiones más o menos deudoras del modelo, pero que, en todo caso, imitan o se inspiran tanto en sus cualidades formales como en la expresividad y espiritualidad que transmite.

 

(de) In einem Sevilla, das noch stark von gotischen Vorbildern geprägt war und eher am Rande der europäischen künstlerischen Avantgarde lag – deren Entwicklungen in Italien vor allem durch den Import von Kunstwerken, meist für die Kathedrale, bekannt wurden –, löste das Auftreten eines florentinischen Bildhauers eine bedeutende Erneuerung aus. Interessanterweise vollzog sich diese tiefgreifende Modernisierung der sevillanischen Kunst unter Beibehaltung einer gewissen Kontinuität in der Arbeitsweise. Torrigiano aktualisierte zwar Konzepte und Formen, griff dabei jedoch auf ein Material zurück, das in der italienischen Kunsttradition fest verwurzelt war und auch in der lokalen Bildhauerei bereits eine lange Tradition hatte: den gebrannten Ton. Er modellierte das Material auf dieselbe Weise, wie es Künstler wie der Franzose Miguel Perrin bei Torrigianos Ankunft taten oder wie es bereits Jahrzehnte zuvor Pedro Millán und Lorenzo Mercadante praktiziert hatten.

In einer Zeit, in der Künstler der Schule von Sevilla häufig auf ausländische Druckgrafiken – insbesondere italienische – zurückgriffen, und in einem künstlerisch-intellektuellen Umfeld, das Italien als höchsten Maßstab für Kultur und Kunst betrachtete, fanden die Bildhauer direkt in ihrer eigenen Stadt eines jener Vorbilder, nach denen sie sonst oft in der Druckgrafik suchten. So avancierte ihr „Heiliger Hieronymus“ zum Archetyp der Bildhauerei in Sevilla. Im 16. Jahrhundert orientierten sich lokale Bildhauer unverkennbar an diesem Werk und schufen Versionen, die – mehr oder weniger stark von der Vorlage geprägt – sowohl dessen formale Qualitäten als auch die vermittelte Ausdruckskraft und Spiritualität nachahmten oder als Inspiration nutzten.

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2663 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part IV

 

(es) Una segunda exposición pequeña que vi allí estaba dedicada al pintor Juan de Valdés Leal y mostraba algunas de sus obras, sobre todo aquellas que creó para el hospital de la Hermandad de la Caridad.

Juan de Valdés Leal (Sevilla, 1622-1690) fue un pintor barroco español activo en Córdoba y Sevilla.  Artista fecundo y de poderosa inventiva, pero desigual en el acabado de sus obras, es conocido fundamentalmente por los dos «jeroglíficos de las postrimerías» pintados hacia 1672 para la iglesia del Hospital de la Caridad de Sevilla, donde aún se conservan. Relacionadas con el muy barroco tema de la vanitas, extendido por la mayor parte de Europa, las alegorías Finis gloriae mundi (El fin de las glorias mundanas) e In ictu oculi (En un abrir y cerrar de ojos) ilustran el pensamiento de Miguel Mañara, renovador de la Hermandad de la Santa Caridad, según lo dejó escrito en su Libro de la Verdad, además de completar el programa iconográfico de la capilla, integrado por el Santo Entierro del retablo mayor y la serie de las «obras de misericordia» pintadas por Murillo, con las que forman un conjunto coherente. No obstante, lo macabro de su asunto —y la fuerte personalidad del pintor— resultaron perjudiciales para su fama póstuma y facilitaron que se le acabase atribuyendo cualquier pintura en la que apareciese un cadáver en descomposición o la cabeza cortada de un santo, incluso si se trataba de pinturas de calidad ínfima. Convertido en «pintor de los muertos», parecían convenirle todos los asuntos lúgubres y repulsivos, al tiempo que con tintes románticos se agrandaba y hacía más profunda la rivalidad con Murillo, su contemporáneo, al suponerse a Valdés un temperamento iracundo y soberbio opuesto al pacífico carácter de su rival.

 

(de) Eine zweite kleine Ausstellung, die ich dort gesehen habe, war dem Maler Juan de Valdés Leal gewidmet und zeigte einige seiner Arbeiten, vor allem diejenigen, die er für das Hospital der Bruderschaft der  Caridad erschaffen hat.

Juan de Valdés Leal (Sevilla, 1622–1690) war ein spanischer Barockmaler, der in Córdoba und Sevilla tätig war. Als überaus produktiver Künstler mit enormer Erfindungskraft, dessen Werke jedoch in der Ausführung qualitativ schwankten, ist er vor allem für die beiden „Hieroglyphen der letzten Dinge“ („jeroglíficos de las postrimerías“) bekannt, die um 1672 für die Kirche des Hospital de la Caridad in Sevilla entstanden und dort bis heute erhalten sind. Die Allegorien „Finis gloriae mundi“ (Das Ende des irdischen Ruhms) und „In ictu oculi“ (Im Augenblick eines Wimpernschlags) – angesiedelt im Kontext des weit verbreiteten barocken Vanitas-Motivs – veranschaulichen die Gedankenwelt von Miguel Mañara, dem Erneuerer der Bruderschaft Santa Caridad, wie er sie in seinem „Libro de la Verdad“ (Buch der Wahrheit) niedergelegt hatte. Zudem vervollständigen sie das ikonografische Programm der Kapelle, zu dem auch die Darstellung der Grablegung Christi im Hauptaltar sowie die von Murillo gemalte Serie der „Werke der Barmherzigkeit“ gehören, mit denen sie ein stimmiges Gesamtwerk bilden. Dennoch schadeten die makabre Thematik – und die starke Persönlichkeit des Malers – seinem Nachruhm; dies führte dazu, dass ihm schließlich jedes Gemälde zugeschrieben wurde, auf dem ein verwesender Leichnam oder das abgeschlagene Haupt eines Heiligen zu sehen war, selbst wenn es sich um Werke von äußerst geringer Qualität handelte. Als „Maler der Toten“ schien er für alle düsteren und abstoßenden Sujets prädestiniert; zugleich wurde die Rivalität zu seinem Zeitgenossen Murillo romantisch überhöht und vertieft, indem man Valdés ein jähzorniges und hochmütiges Temperament zuschrieb, das im krassen Gegensatz zum friedfertigen Charakter seines Konkurrenten stand.

 

 

In ictus oculi, 1671 – 1672

 

 

 

Finis gloriae mundi, 1671 – 1672

 

 

 

 

Santa Isabel de Hungría curando a los tiñosos

 

 

 

 

La multiplicación de los panes y los peces, 1669 – 1670

 

 

 

 

 

Moises y la roca de Horeb, 1669 – 1670

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2662 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part III

 

(de) Bevor es hoch geht in die erste Etage, zwei kleine Intermezzos, denn es gibt im Erdgeschoss einen mittelgroßen Raum, der anscheinend für wechselnde Ausstellungen reserviert ist. Dort habe ich bisher zwei Ausstellungen sehen können. Einmal war da die Vorstellung von Neuzugängen aus der Privatsammlung Enrique Carlos Martín Rodriguez. Klein und fein.

(es) Antes de subir a la primera planta, dos breves paréntesis: en la planta baja hay una sala de tamaño mediano que, al parecer, está reservada para exposiciones temporales. Hasta ahora he podido ver allí dos muestras. Una de ellas presentaba nuevas incorporaciones procedentes de la colección privada de Enrique Carlos Martín Rodríguez. Pequeña y exquisita.

 

 

 

 

Esuela flamenca
Vírgen de la leche, h. 1520

 

 

 

 

 

 

 

Pietro Novelli, 1630 – 1647
Virgen con el niño y San Francisco de Asis, h.1636

 

 

 

 

Domenico Campagnola, 1500 – 1564
Diana y Cupido

 

 

 

 

 

 

Ignacio de Ríes
La Reina de los Cielos, h. 1641 – 1653

 

 

 

 

 

José Montes de Oca (Sevilla 1668 – 1754)
Busto de Dolorosa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2661 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part II

 

 

 

(de) Die Kirche beeindruckt durch ihre architektonische Schlichtheit und weist einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes auf, bestehend aus einem Langhaus und einem Querschiff. Von ihrer einstigen Pracht – darunter die Empore am Westende und kostbare Retabel, die leider verloren gegangen sind – ist lediglich die malerische Ausgestaltung der Gewölbe, der Kuppel sowie der Gebälke und Pilaster erhalten geblieben, die im 18. Jahrhundert von Domingo Martínez ausgeführt wurde. Die Ikonografie zeugt von einer prunkvollen Verherrlichung des Mercedarierordens im Kontext seiner Hauptmission: der Befreiung von Gefangenen. Diese Absicht spiegelt sich auch in der allegorischen Darstellung von Richtern und Königen des Alten Testaments – den Befreiern des Volkes Israel – in der Kuppel wider.

 

(es) La iglesia es un ejemplo de sobriedad arquitectónica, de planta de cruz latina formada por una nave y un crucero. De su antiguo esplendor, consistente en el coro a los pies y ricos retablos, desafortunadamente desaparecidos, solo se conserva la decoración pictórica de las bóvedas, cúpula, entablamentos y pilastras, realizada en el siglo XVIII por Domingo Martínez. Su iconografía muestra una fastuosa exaltación de la orden mercedaria en relación con su misión principal: la liberación de cautivos. Esta intención se advierte también en la presencia alegórica en la cúpula de jueces y reyes del Antiguo Testamento, liberadores del pueblo de Israel.

 

 

 

 

 

(de) Derzeit ist dies der bedeutendste Saal des Museums, da er die großen Altarbilder der wichtigsten Maler des sevillanischen Barocks – wie Herrera el Viejo, Roelas und Zurbarán – sowie die Gemälde beherbergt, die Murillo für das Kapuzinerkloster in Sevilla schuf.

(es) Actualmente es la sala más emblemática del museo pues acoge los grandes cuadros de altar de los más importantes pintores del barroco sevillano como Herrera el Viejo, Roelas, Zurbarán, y las pinturas que Murillo realizó para el Convento de Capuchinos de Sevilla.

 

 

 

Juan del Castillo, 1590 – 1657
Retablo Mayor del Convento de Monte Sion. Sevilla, 1634 / 36. Desamortización 1840

 

 

 

 

Alonso Vazquez
Sagrada Cena, h. 1588

 

 

Juan de Roelas
La venida del Espíritu Santo, h. 1615

 

 

Francisco de Zurbarán
Apoteosis de Santo Tomás de Aquino, 1630

 

 

 

 

Bartolomé Estéban Murillo,
Inmaculada Concepción, La Colosal; h. 1650

 

 

 

Francisco de Zurbarán
El Padre Eterno, h. 1636

 

 

 

 

Bartolomé Esteban Murillo
de izquierda a derecha / von links nach rechts
San Francisco abrazando a Cristo, h. 1668 – 1669
Inmaculada del Padre Eterno, h. 1668 – 1669
San Antonio de Padua y el Niño, h. 1668 – 1669

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

San José y el Nino, 1665 – 66

 

 

 

 

San Juan Bautista en el desierto, 1665 – 66

 

 

 

Bartolomé Esteban Murillo
Adoración de los Pastores, 1668/69
San Felix Cantalicio con la Virgen y el Niño, 1668/69
Santo Tomás de Villanuevadando limosnas

 

 

 

 

Bartolomé Estéban Murillo
Piedad, 1665,66

 

 

 

 

 

 

(de) So. Ich werd sicherlich noch einmal in dieses wunderbare Museum gehen, weil mir die ganze erste Etage noch fehlt. Denn, wie gesagt, hier kann ich mir den Luxus erlauben, die Kunst in kleinen verdaulichen Portionen zu geniessen….

(es) Bueno, sin duda volveré a este maravilloso museo,  porque todavía me queda por ver toda la primera planta. Como ya he dicho, aquí puedo permitirme el lujo de disfrutar del arte en pequeñas dosis digeribles…

 

 

 

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Sevilla _ 2660 _ arte

Museo de Bellas Artes _ Part I

 

(de) Ich weiss (und hab es gleich gesagt), da ist von mir ein reisiges Fass aufgemacht worden. Aber das ist auch richtig so. Man kann schlecht sooo lange in Sevilla sein und NICHT  nicht im CAAC gewesen sein, aber noch weniger kann man sooo lange in Sevilla gewesen sein und NICHT das Museo de Bellas Artes besucht haben.

Und ich hab es natürlich getan, nicht nur einmal, sondern mehrere Male, erstens weil das Gebäude an sich wirklich schön ist und dank seiner Innenhöfe als Hitzeschutzort durchaus gut funktioniert, zweitens, weil es für EU-Bürger:innen kostenlos ist, was dazu führt, dass man einfach mal so, ganz unverbindlich, durch die Sammlung schlendern kann, ohne das Gefühl zu haben, man müßte jetzt den Eintrittspreis amortisieren und bis in den letzten Winkel alles ansehen, vor jedem Kunstwerk mindestens zwei Minuten andächtig stehen und alle Texte lesen. Naja, und drittens, weil der Inhalt natürlich wirklich sehr, sehr  interessant und wirklich auch gut präsentiert. Es ist also ein Genuss, ein großer. Ihr werdet es verstehen, wenn ihr gemütlich durch die nächsten Beiträge scrollt. Ich hab euch eine kleine Auswahl mitgebracht.

 

(es) Sé (y lo dije desde el principio) que he abierto un gran capítulo con esto. Pero es lo que hay que hacer. Es difícil estar tanto tiempo en Sevilla y NO haber pasado por el CAAC, pero aún más difícil es haber estado tanto tiempo en Sevilla y NO haber visitado el Museo de Bellas Artes.

Y lo hice, por supuesto; no solo una vez, sino varias. En primer lugar, porque el edificio en sí es realmente hermoso y, gracias a sus patios interiores, funciona muy bien como refugio contra el calor. En segundo lugar, porque la entrada es gratuita para los ciudadanos de la UE, lo que permite pasear por la colección sin prisas ni compromisos, sin sentir la presión de tener que amortizar el precio de la entrada viendo hasta el último rincón, deteniéndose devotamente dos minutos ante cada obra y leyendo todos los textos. Y, en tercer lugar, porque el contenido es, naturalmente, interesantísimo y está muy bien presentado. Es un verdadero placer, una experiencia magnífica. Lo entenderéis cuando veáis tranquilamente las siguientes publicaciones; he preparado una pequeña selección para vosotros.

 

 

 

(de) Bevor wir an den Inhalt gehen, hier ein kurzer Rückblick auf die Geschichte des Gebäudes: Das Museum der Schönen Künste von Sevilla wurde 1835 per Königlichem Dekret als „Gemäldemuseum“ gegründet. Es beherbergte Werke aus Klöstern, die im Zuge der von der liberalen Regierung unter Mendizábal durchgeführten Säkularisierung (Desamortisation) aufgelöst worden waren, und bezog das ehemalige Kloster „Convento de la Merced Calzada“; dieses war auf einem Gelände errichtet worden, das Ferdinand III. nach der Eroberung Sevillas zur Verfügung gestellt hatte.

Der Architekt und Bildhauer Juan de Oviedo y de la Bandera legte 1603 die Baupläne und -anweisungen vor; die Bauarbeiten begannen mit dem Abriss des alten Mudéjar-Gebäudes. 1612 wurde das Kirchengebäude fertiggestellt, fast ein halbes Jahrhundert später dann der übrige Baukomplex.

Seit seiner Gründung als Museum hat das Gebäude drei umfassende Umbaumaßnahmen erfahren. Die erste fand zwischen 1868 und 1898 statt und umfasste die Restaurierung der Arkaden und Mauern des ersten Obergeschosses sowie die Neuverlegung der Bodenbeläge in den Kreuzgängen und deren Auskleidung mit Fliesen aus säkularisierten Klöstern. Die zweite Maßnahme (1942–1945) beinhaltete die Anlage des „Patio de las Conchas“ an der Stelle der ehemaligen Sakristei sowie die Verlegung der barocken Hauptfassade zur Straße Bailén hin. Die dritte, 1987 begonnene und 1993 abgeschlossene Phase erfolgte in mehreren Abschnitten mit dem Ziel einer umfassenden Sanierung des Gebäudes und dessen Anpassung an die vielfältigen Anforderungen moderner Museumskonzeption.

So, und jetzt zum Inhalt. Wir beginnen im 15. Jhdt mit relativ vielen Werken unbekannter Künstler:

 

(es) Antes de empezar con el contenido, aquí un breve repaso por la historia del edificio: El Museo de Bellas Artes de Sevilla fue fundado como „museo de pinturas“, por Real Decreto en 1835, con las obras procedentes de conventos y monasterios desamortizados por el gobierno liberal de Mendizábal, ocupando el antiguo Convento de la Merced Calzada, fundado en unos terrenos cedidos por Fernando III tras conquistar Sevilla.

El arquitecto y escultor Juan de Oviedo y de la Bandera presentó en 1603 las trazas e instrucciones para la construcción, que se inició con el derribo del antiguo edificio mudéjar. En 1612 se concluyó el templo y casi medio siglo después el resto de la fábrica.

Desde su fundación como museo, el edificio ha experimentado tres grandes intervenciones. La primera, entre 1868 y 1898, con la restauración de las arquerías y muros del primer piso, solado de los claustros y su alicatado con azulejos procedentes de conventos desamortizados. La segunda, entre 1942 y 1945, con la apertura del Patio de las Conchas en el espacio de la antigua sacristía y el traslado de la fachada principal de la antigua portada barroca a la calle Bailén. La tercera, iniciada en 1987 y culminada en 1993, se desarrolló en varias fases con el objetivo de lograr una rehabilitación total del edificio y su adecuación a las múltiples exigencias de la moderna museografía.

Ahora, el contenido. Empezamos el recorrido con obras del siglo XV, d los cuales, en muchos casos no se conoce la autoría:

 

 

Bartolomeo Bermejo, Córdoba 1425 – 1498.
San Juan Bautista (Johannes der Täufer), h. 1490

 

 

 

 

Juan Hispalense (atribuido/zugeschrieben)
San Miguel Arcángel / Erzengel Michael, h. 1480

 

 

 

 

 

 

 

Anónimo / Unbekannter Künstler
Políptico de la Pasión, h. 1480

 

 

 

 

 

Anónimo / Unbekannter Künstler
Iglesia de San Benito de Calatrava, h. 1480
San Jerónimo & San Antonio de Padua / San Andrés & San Juan Bautista / San Antonio Abad & San Cristóbal / Santa Catalina & San Sebastian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anónimo / Unbekannter Künstler
Retablo de la Natividad de Nuestro Señor, h. 1500

 

 

 

 

 

Frans Fracken I, Herenthal 1542 – Amberes 1616
Tríptico del Calvario, h.1585

 

 

 

Anónimo / Unbekannter Künstler
Llanto sobre Cristo muerto, h.1550

 

 

 

Anónimo / Unbekannter Künstler
Retablo del Salvador, h. 1530

 

 

 

 

 

Martín de Vos, Amberes 1532 – 1604
Retablo del Convento de San Agustín, 1570
de izq a derecha / von links nach rechts:
San Francisco / Juicio Final / San Agustín

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pieter Pourbus Gouda, Amberes 1523 – 1584
Bautismo de Cristo

 

 

Maestro de Papagayo
Sagrada Familia, 1550

 

 

 

Niculoso Francisco Pisano
Virgen con el Niño, h.1520

 

 

Vírgen con el Niño, h.1550

 

 

 

Pieter Aertens, Amsterdam, 1508 – 1575
Coronación de la Virgen, h.1560

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anónimo /  Unbekannter Künstler
Virgen de la sopa, h.1500

 

 

 

 

Juan Martinez Montañes
San Juan Evangelista ante Portam Latinam, 1638
Convento de Monjas de Pasión

 

 

 

 

(de) Im spanischen Barock war es anscheinend üblich, dass sowohl für Altarfiguren, als auch für Prozessionsfiguren Gliederpuppen benutzt wurden, die man später reich bekleidete. Hier drei solcher Gliederpuppen in jesuitischer Kleidung, die drei japanische Märtyrer darstellen, die aufgrund ihrer Missionsarbeit im Namen der katholischen Kirche gekreuzigt wurden.

Die japanische Obrigkeit fürchtete den Einfluss der Jesuiten und verfolgte sie. Paulo Miki wurde gemeinsam mit anderen christlichen Gefährten festgenommen – bekannt als die 26 Märtyrer von Japan; zu ihnen gehörten neben den 23 Franziskanern auch zwei weitere Jesuiten: der Gelehrte Juan de Soan de Gotó und Diego Kisai. Um der Bevölkerung ein abschreckendes Beispiel zu geben, wurden sie gezwungen, eine Strecke von fast 1000 Kilometern von Kyoto nach Nagasaki – der am stärksten missionierten Stadt Japans – zu Fuß zurückzulegen; dort wurden sie am 5. Februar 1597 gekreuzigt. Alle Märtyrer wurden 1862 von Papst Pius IX. heiliggesprochen.

 

(es) En el Barroco español, al parecer, era habitual utilizar figuras articuladas —que posteriormente se vestían lujosamente— tanto para los altares como para las procesiones. Aquí se presentan tres de estas figuras articuladas con vestimenta jesuita, que representan a tres mártires japoneses crucificados a causa de su labor misionera en nombre de la Iglesia católica.

El poder japonés temió la influencia de los jesuitas y los persiguió. Paulo Miki fue apresado junto con otros compañeros cristianos, conocidos como los 26 mártires de Japón; dos de ellos eran también jesuitas, el erudito Juan de Soan de Gotó y Diego Kisai, y los 23 franciscanos. Para servir de escarmiento a la población, fueron forzados a caminar casi 1000 kilómetros, desde Kioto hasta Nagasaki, por ser la ciudad más evangelizada de Japón, y allí fueron crucificados el 5 de febrero de 1597.  Todos los mártires fueron canonizados por el papa Pío IX en 1862.

 

De  derecha a izquierda / von rechts nach links
Juan de Mesa, San Juan Soan de Goto, 1627
Juan de Mesa, San Pablo Miki, 1627
Juan Martinez Montañes, San Diego Kisai, 1627

 

 

 

 

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Sevilla _ 2659 _ erkundung

La Cartuja 

Parte VI

 

(de) Wie gesagt, soweit zum Inhalt. Jetzt noch einmal kurz etwas zum Gebäudekomplex und den Gärten. Das ehemalige Karthäuserkloster liegt auf einer Halbinsel zwischen dem Guadalquivir und dem Kanal Alfonso XIII. Es hat zwei Eingänge, einen „ofiziellen“ von der Flußseite her, und einen zweiten, von der Kanalseite her, der gleichzeitig der Haupteingang der ehemaligen Porzellanfabrik war, denn das Karthäuserkloster blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das ist übrigens „mein“ Eingang und das hat vor allem bei meinem ersten Besuch dazu geführt, dass ich doch erst einmal eine Weile nach dem eigentlichen Eingang zum CAAC suchen musste…..

(es) Como ya he dicho, esto es todo en cuanto al contenido. Ahora, unas breves palabras sobre el complejo de edificios y los jardines. El antiguo monasterio de la Cartuja se encuentra en una península situada entre el río Guadalquivir y el canal Alfonso XIII. Cuenta con dos entradas: una «oficial», desde el lado del río, y una segunda desde el lado del canal —que también servía de acceso principal a la antigua fábrica de porcelana, dado que el monasterio posee una larga historia—. Por cierto, esa es «mi» entrada; un detalle que, sobre todo durante mi primera visita, hizo que tuviera que buscar un buen rato la entrada propiamente dicha al CAAC…

 

 

 

(de) Also, Wiki erzählt zum Gebäude in seinem Eintrag auf Spanisch sehr viel und sehr detalliert, auf Deutsch ist es etwas kürzer. Da steht, dass „Christoph Kolumbus im 16. Jhdt in der Kartause Aufnahme fand. Das Kloster besaß bis zu 800 Hektar Grund. Der Reichtum des Klosters, der teils aus den Spenden seiner Gönner, teils aus den Erträgen seiner fruchtbaren Böden entstand, kam der Förderung der Künste ebenso zugute wie dem Kampf gegen die immer wieder auftretenden Überschwemmungen. Hier kamen die ersten Landwirtschaftsmaschinen zum Einsatz, und auch die industrielle Revolution hinterließ ihre Spuren: 1839 richtete der Engländer Pickman hier seine Feinporzellanfabrik ein. Die Öfen und Schornsteine der ehemaligen Produktionsstätte sind ein Wahrzeichen von Sevilla und der Expo; sie erinnern daran, dass die Fabrik auf internationalen Ausstellungen für ihr hervorragendes Porzellan ausgezeichnet wurde.

(es) La entrada de la Wikipedia en español ofrece información muy extensa y detallada sobre el edificio, mientras que la versión en alemán es algo más breve. En ella se indica que Cristóbal Colón fue acogido en la cartuja durante el siglo XVI. El monasterio llegó a poseer hasta 800 hectáreas de terreno. Su riqueza —proveniente en parte de las donaciones de sus benefactores y en parte del rendimiento de sus fértiles tierras— contribuyó tanto al fomento de las artes como a la lucha contra las frecuentes inundaciones. Aquí se utilizaron las primeras máquinas agrícolas y también dejó su huella la Revolución Industrial: en 1839, el inglés Pickman estableció en este lugar su fábrica de porcelana fina. Los hornos y chimeneas de la antigua planta de producción son un símbolo de Sevilla y de la Expo; recuerdan que la fábrica fue galardonada en exposiciones internacionales por la excelente calidad de su porcelana.

 

 

 

 

(de) Das 120.000 m² große Gelände bestand früher überwiegend aus Nutz- und Landschaftsgärten mit Schöpfrädern, Lusthäusern, einer Aussichtswarte (1636) und der noch erhaltenen Niedereiche, auf der Kolumbus zu sitzen pflegte. Die Mauern des Kartäuserklosters umschließen mehrere Innenhöfe, Kreuzgänge und Kapellen mit sehenswerten Skulpturen, Gemälden und Keramiken.

Die nach dem Erdbeben von Lissabon (1755) wiederaufgebaute Kapelle an der Westmauer diente während der Expo 92 als Königspavillon. In früheren Zeiten logierten die Könige in der Priorzelle, die dem sevillanischen Patrizierhaus des 16. und 17. Jahrhunderts nachempfunden ist. Die Sankt-Anna-Kapelle der gotischen Kirche (15. Jahrhundert) barg einst die sterblichen Überreste von Kolumbus (heute in der Kathedrale), der in der Kartause Unterstützung, Freundschaft und einen Ort des Vertrauens gefunden hatte, wo er seine Sachen in Verwahrung gab. Um den kleinen Kreuzgang im Mudéjar-Stil an der Südseite der Kirche liegen das Refektorium (15. Jahrhundert) und die Kapitelkapelle (Gotik, 15. Jahrhundert) mit den italienischen Marmorgräbern der Ribera, der Mäzene des Klosters.“

(es) El recinto, de 120.000 m² de superficie, estaba compuesto antiguamente en su mayor parte por huertos y jardines paisajísticos que albergaban norias, pabellones de recreo, un mirador (de 1636) y el roble —que aún se conserva—, bajo el cual solía sentarse Colón. Los muros de la cartuja rodean varios patios, claustros y capillas que albergan esculturas, pinturas y cerámicas de gran interés.

La capilla situada junto al muro occidental, reconstruida tras el terremoto de Lisboa (1755), sirvió como Pabellón Real durante la Expo 92. Antiguamente, los reyes se alojaban en la celda del prior, diseñada siguiendo el modelo de las casas señoriales sevillanas de los siglos XVI y XVII. La capilla de Santa Ana, perteneciente a la iglesia gótica (siglo XV), albergó en su día los restos mortales de Colón (actualmente en la catedral), quien había encontrado en la cartuja apoyo, amistad y un lugar de confianza donde depositar sus pertenencias. En torno al pequeño claustro de estilo mudéjar, situado en el lado sur de la iglesia, se disponen el refectorio (siglo XV) y la sala capitular (de estilo gótico, siglo XV), que acoge los sepulcros de mármol italiano de la familia Ribera, mecenas del monasterio.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Ich werd jetzt nicht noch mehr dazu schreiben, sondern euch einfach mitnehmen auf einen kleinen fotografischen Rundgang, damit ihr euch eine Vorstellung von diesem Ort machen könnt, an dem sich Geschichte und Gegenwart, Industrie, Handwerk und Kunst, Religion, Macht und Kultur treffen….

Ich find es spannend und entdecke immer wieder neue Details….

 

(es) No voy a escribir más al respecto; simplemente os llevaré a dar un pequeño paseo fotográfico para que podáis haceros una idea de este lugar donde convergen historia y presente, industria, artesanía y arte, religión, poder y cultura…

Me parece fascinante y sigo descubriendo nuevos detalles…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2658 _ exposición

La Cartuja _CAAC _ Centro Andaluz de Arte Contemporáneo

Parte V

 

(de) So, die letzte Ausstellung, durch die ich durchgeschlendert bin, trägt den Titel „La última pintura“. Ich muss zugeben, dass es wirklich ein recht schnelles Durchspazieren war. Ich war  etwas übersättigt von allem, was ich bisher gesehen hatte und diese Ausstellung ist noch bis Anfang 2027 zu sehen, das heisst, ich kann noch einmal wiederkommen und sie mir in Ruhe anschauen. Daher hier nur ein kleiner Einblick:

(es) Bueno, la última exposición por la que paseé se titula „La última pintura“. Debo admitir que fue un recorrido bastante rápido; estaba algo saturado de todo lo que había visto hasta el momento. Además, esta exposición estará abierta hasta principios de 2027, lo que significa que puedo volver y verla con calma. Así que aquí ofrezco solo un pequeño adelanto:

 

La ultima pintura

 

(de) Hier sind einige Abschnitte aus dem Text, den Curro González und Alberto Figueroa – die Kuratoren der Ausstellung – veröffentlicht haben. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des CAAC (www.caac.es).

„Die Ausstellung mit dem Titel *La última pintura* (Das letzte Gemälde) folgt dem Auftrag des CAAC, eine Schau zu organisieren, die einen Überblick über das aktuelle malerische Schaffen in Andalusien bietet. Das Projekt fügt sich in die seit Jahren verfolgte Linie des Zentrums ein, die darauf abzielt, die Arbeit junger, in unserer Region tätiger Kunstschaffender sichtbar zu machen.

Vor diesem Hintergrund war es ein zentrales Anliegen der Kuratoren bei der Auswahl der Künstler, die Ausstellung nicht zu einem bloßen Katalog etablierter, vom Kunstsystem sanktionierter Namen werden zu lassen. Vielmehr wollten wir – ohne den Malereibegriff auf gängige Konventionen zu beschränken – eine Auswahl von Werken andalusischer Künstler zusammenstellen, die die Vielfalt heutiger malerischer Ansätze veranschaulicht. Die Anordnung der Arbeiten zielt darauf ab, deren wechselseitige Bezüge hervorzuheben; so soll das Verständnis in einem breiteren Kontext gefördert und zugleich eine angemessene Interpretation des individuellen malerischen Schaffens jedes einzelnen Künstlers ermöglicht werden.“

 

(es) Aquí os dejo algunos párrafos del texto que Curro González y Alberto Figueroa, los comisarios de la exposición, han publicado. Más en la página del CAAC (www.caac.es)

„La exposición titulada La última pintura responde al encargo del CAAC de organizar una muestra que ofreciera una visión panorámica de la creación pictórica que actualmente se desarrolla en Andalucía. El proyecto se enmarca dentro de la línea de trabajo que el centro viene desarrollando desde hace años con el propósito de dar visibilidad al trabajo de los jóvenes creadores que desarrollan su actividad en nuestra comunidad.

En esa clave, una de las premisas de la selección de los artistas realizada por los comisarios para esta exposición, ha sido la de evitar que se convirtiera en un mero catálogo de nombres refrendados por el sistema del arte. Más bien, evitando restringir el concepto de pintura a los cánones en uso, nos propusimos componer una selección de obras producidas por artistas andaluces que nos permitieran mostrar la variedad de maneras de abordar la pintura en nuestros días. La ordenación de las piezas aspira a enfatizar la interrelación entre ellas, intentando ayudar a su comprensión en un marco más amplio y facilitando al mismo tiempo la adecuada interpretación de la labor pictórica personal de cada artista.“

 

 

 

(de) „Dies ist keine Ausstellung, die den Anspruch erhebt, die Malerei im Kontext der zeitgenössischen Kunstszene zu verteidigen oder zu verherrlichen. Unserer Ansicht nach laufen derartige Initiativen Gefahr, dem Anliegen, das sie eigentlich unterstützen wollen, eher zu schaden als zu nützen. Tatsächlich hätte diese Ausstellung ebenso gut „Die letzte Malereiausstellung“ heißen können – nicht etwa, weil wir glauben, dass diese Kunstform verschwinden wird, sondern weil die Unterteilung in Gattungen oder Disziplinen in der Kunst unserer Meinung nach längst hinfällig ist und auf veralteten Kriterien des 19. Jahrhunderts beruht. Das zeitgenössische visuelle Schaffen ist als das zu begreifen, was es ist: ein Archipel, in dem unterschiedlichste Verfahren, Techniken und Arbeitsweisen nebeneinander existieren; jede angemessene Darstellung dieser fragmentierten Realität muss darauf verzichten, sich auf akademische Einteilungen zu stützen.

Der Titel „Das letzte Gemälde“ kann sich sowohl auf das gerade erst geschaffene Werk – also das aktuellste – als auch auf jenes beziehen, das am Ende eines künstlerischen Weges steht. Wie dem auch sei: Die ausgestellten Arbeiten spiegeln das Bestreben ihrer Schöpfer wider, ein Werk ohne billige Kompromisse zu schaffen. Wir hoffen, dass der in dieser Ausstellung aufgezeigte Weg dazu beiträgt, ihre Arbeiten kennenzulernen, und den Betrachter anregt, sie so zu betrachten, als wäre es das erste Mal. Nur so wird er in der Lage sein, die schwierige Aufgabe der Erneuerung zu würdigen, vor der der Künstler bei jeder Leinwand steht. Wie Chantal Maillard formulierte: „Ein Künstler ist jemand, der an der Grenze zu spielen versteht – auf die Gefahr hin, sich selbst zu verlieren, denn das ist die Regel des Spiels; er ist ein Seiltänzer, der den Abgrund auf dem gespannten Seil überquert, im Wissen, dass das Netz – welches Netz auch immer –, sollte er es nutzen, eine Falle ist.“

 

 

(es) No es esta una exposición que aspire a ser una defensa o exaltación de la pintura dentro del panorama del arte contemporáneo. A nuestro modo de ver, ese tipo de iniciativas corren el riesgo de hacerle más daño que bien a la causa que pretenden sostener. De hecho, esta exposición bien podría haberse titulado La última exposición de pintura, y no porque creamos que esta modalidad del arte vaya a desaparecer, sino porque, a nuestro entender, en el arte la separación en géneros o disciplinas hace ya tiempo que carece de sentido y remite a criterios decimonónicos obsoletos. La creación visual contemporánea debe entenderse tal como es, esto es, como un archipiélago en el que conviven diferentes procedimientos, técnicas y modos de hacer, y cualquier reflejo adecuado de esta fragmentada realidad debe abstenerse de sustentarse en divisiones academicistas.

Bajo el título de La última pintura podríamos estar refiriéndonos tanto a la pintura que se acaba de realizar, esto es, la más reciente, como a la pintura que se produce al final de una trayectoria. Sea como fuere, las obras expuestas son reflejo del compromiso de sus autores por hacer un trabajo sin concesiones fáciles. Esperamos que la senda trazada en esta muestra ayude a conocer sus obras y estimule al espectador a mirar como si de una primera ocasión se tratase. Solo así estará en condiciones de apreciar la difícil tarea de renovación a la que se enfrenta el artista en cada lienzo. Como señalara Chantal Maillard, «artista es aquel que sabe jugar en el límite, a riesgo de perderse a sí mismo, pues esta es la regla del juego; es un funámbulo que atraviesa el abismo sobre la cuerda floja a sabiendas de que la red, cualquier red, si la usa, es una trampa».

 

 

Fátima Caldeón, La Puebla de Cazalla, Sevilla. 1986

 

 

 

 

 

José Luis Valverde, Málaga. 1987

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Susana Ibáñez, Sevilla. 1981

 

 

 

 

Consuegra Romero, Pozoblanco, Córdoba. 1982

 

 

 

 

 

 

 

(de) So weit, so gut. Ich weiss nicht, wie lange ich noch in Sevilla sein werde, aber sollte sich die Weiterfahrt noch etwas verzögern, werde ich wahrscheinlich schon noch einmal wiederkommen. Wegen der Ausstellung, die noch läuft (einige der anderen haben am 06.09. ihr Ende gefunden) und wegen des Gebäudekomplexes und der Gärten…..

 

(es) Hasta aquí, todo bien. No sé cuánto tiempo más estaré en Sevilla, pero si el viaje se retrasa un poco más, probablemente vuelva. Por la exposición que sigue abierta (algunas de las otras terminaron el 6 de septiembre) y por el complejo de edificios y los jardines…

 

 

 

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