Coming soon…..
(de) So, nicht dass ich jetzt falsch verstanden werde. Natürlich ist es gut, Ausstellungsräume zu haben. Wie die verwaltet, gestaltet und besucht werden, das ist ein anderes Kapitel. Die ehemalige Artilleriefabrik ist ein gutes Beispiel. In den vergangenen Jahren wurden einige Millionen in die Restaurierung dieses Gebäudekomplexes gesteckt und es gibt immer noch große Bereiche, die darauf warten.
(es) A ver, no quiero que se me malinterprete. Por supuesto que es bueno contar con salas de exposiciones. Pero cómo se gestionan, se diseñan y se visitan, eso ya es otra historia. La antigua fábrica de artillería es un buen ejemplo. En los últimos años se han invertido unos cuantos millones en la restauración de este complejo de edificios y aún hay grandes zonas que están a la espera de ser restauradas.
(de) Das Konzept klingt gut, wenn man es auf offiziellen der Seite der Stadt liest.
„Die Königliche Artilleriefabrik von Sevilla ist einer der beeindruckendsten und einzigartigsten Kulturstätten der Stadt. Im 18. Jahrhundert als Zentrum der Waffenproduktion erbaut, verwandeln sich ihre imposanten Hallen, Öfen und Metallkonstruktionen heute in eine lebendige Bühne für Kreativität, Experimentierfreude und kulturelle Begegnung.
Die Stadtverwaltung von Sevilla treibt über ihr Kulturdezernat die Sanierung und Belebung des Geländes als großen Kulturraum voran – mit einem Programm, das auf lokale Talente, künstlerische Innovation und die Verbindung zum kulturellen Gefüge der Stadt setzt. An diesem Ort kommen darstellende Künste, Musik, bildende Kunst, zeitgenössisches Schaffen, Bildung und Bürgerbeteiligung zusammen.
Die Fábrica beherbergt das ganze Jahr über Festivals, Künstlerresidenzen, Aufführungen, Ausstellungen, Workshops und Fachtreffen und wird so zu einem Bezugspunkt für ein vielfältiges Publikum und für Kulturakteure, die nach neuen Formaten und Ausdrucksformen suchen.
Ihr flexibler Charakter und ihre monumentale Größe ermöglichen die Umsetzung groß angelegter Projekte und bieten gleichzeitig Raum für Experimente und Netzwerkarbeit. Die „Real Fábrica“ versteht sich als Labor für Innovation und Kreativität, in dem Kultur als Motor für städtische Entwicklung und sozialen Zusammenhalt fungiert.
Das Kulturprogramm in diesem Raum zielt nicht nur darauf ab, das künstlerische Angebot der Stadt zu bereichern, sondern auch Chancen zu schaffen, Disziplinen miteinander zu verbinden und neue Formen der Kulturproduktion zu ermöglichen.
Die „Real Fábrica de Artillería“ ist nicht nur ein saniertes Gebäude: Sie ist ein Symbol für die industrielle Vergangenheit Sevillas, das heute im Dienste der kulturellen Zukunft der Stadt steht.
(es) El concepto suena bien, tal como se puede leer en la página oficial del ayuntamiento:
La Real Fábrica de Artillería de Sevilla es uno de los espacios patrimoniales más potentes y singulares de la ciudad. Construida en el siglo XVIII como centro de producción armamentística, sus imponentes naves, hornos y estructuras metálicas hoy se transforman en un escenario vivo para la creación, la experimentación y el encuentro cultural.
Desde el Ayuntamiento de Sevilla, a través del Área de Cultura, se impulsa su recuperación y activación como ungran contenedor cultural, con una programación que apuesta por el talento local, la innovación artística y la conexión con el tejido cultural de la ciudad. En este espacio confluyen las artes escénicas, la música, las artes visuales, la creación contemporánea, la formación y la participación ciudadana.
La Fábrica acoge a lo largo del año festivales, residencias artísticas, espectáculos, exposiciones, talleres y encuentros profesionales, convirtiéndose en un punto de referencia para públicos diversos y para agentes culturales que buscan nuevos formatos y lenguajes.
Su carácter flexible y su escala monumental permiten desarrollar proyectos de gran envergadura, al tiempo que ofrece espacios para la experimentación y el trabajo en red. La Real Fábrica se configura como un laboratorio de innovación y creación, donde la cultura actúa como motor de desarrollo urbano y cohesión social.
La programación cultural en este espacio no sólo busca enriquecer la oferta artística de la ciudad, sino también generar oportunidades, conectar disciplinas y abrir las puertas a nuevas formas de producción cultural.
La Real Fábrica de Artillería no es solo un edificio rehabilitado: es un símbolo del pasado industrial sevillano que hoy se pone al servicio del futuro cultural de la ciudad.
(de) Die Ausstellung, die ich gesehen habe, hat mir ausgesprochen gut gefallen….. An dem Tag, an dem ich dort war, war sie nicht viel besucht, aber das scheint im Sommer wohl so zu sein, dass – wer kann – lieber die Flucht ergreift aus dem sich zunehmend aufheizenden Sevilla. Aber ganz egoistisch gesehen ist es ja nicht unbedingt von Nachteil…..
(es) La exposición que he visto me ha gustado muchísimo… El día que he estado yo no ha tenido muchos visitantes, pero parece que en verano suele ser así: quien puede, prefiere escapar de una Sevilla cada vez más calurosa. Aunque, desde un punto de vista totalmente egoísta, eso no es necesariamente una desventaja…
(de) Die aus Sevilla stammende Künstlerin Irene Infantes, die an der University of the Arts London Design und am Central Saint Martins Textildesign studiert hat, versteht Textilien als ein aktives Archiv, das Erinnerungen bewahrt. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis steht das Experimentieren mit Materialien, insbesondere mit Wolle und Abfallstoffen, aus denen sie Gewebe schafft, ohne zu spinnen oder zu weben. Ausgehend von der Symbolik konstruiert sie eine abstrakte Erzählung, in der Bild und Form ihre darstellende Funktion verlieren und zu offenen Zeichen werden – in einem Werk, das sich zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem Alltäglichen und dem Poetischen bewegt.
Die von Blanca del Río kuratierte Ausstellung mit Werken der Künstlerin Irene Infantes wurde speziell für die Real Fábrica de Artillería konzipiert und präsentiert eine künstlerische Untersuchung, die Geschichte, Architektur und Materie miteinander verknüpft, wobei zwei symbolische Elemente im Mittelpunkt stehen: die Orange und die Kugel – Formen, die zwei Schlüsselmomente in der Entwicklung des Ortes verdichten.
Das Werk von Irene Infantes konzentriert sich auf jene Momente, in denen die Vergangenheit in die Gegenwart hineinragt. Durch die Verwendung von textilen und organischen Materialien schafft die Künstlerin eine Bildsprache, die mit der Architektur und der Erinnerung an den Raum in Dialog tritt und so eine sinnliche und poetische Erfahrung erzeugt, die zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Körpern, Materialien und den Orten, die wir bewohnen, anregt.
In diesem Sinne verbindet die Ausstellung zwei grundlegende historische Ebenen des Ortes: seinen Ursprung als landwirtschaftliches Gebiet in der Zeit der Al-Andalus, verbunden mit dem Anbau von Gemüsegärten und Zitrusfrüchten, und seine spätere Umwandlung in einen Industriestandort. Dieser Kontrast zwischen dem Organischen und dem Industriellen prägt den Diskurs der Ausstellung und bietet eine zeitgenössische Lesart der Vergangenheit.
(es) Artista sevillana formada en Diseño de Superficies en la Universidad de Artes de Londres y en Diseño Textil en la Central Saint Martins, Irene Infantes entiende el textil como un archivo activo portador de memoria. Su práctica se centra en la experimentación material, especialmente con la lana y materiales de desecho, con los que crea tejidos sin hilar ni tejer. A partir de la simbología, construye una narrativa abstracta en la que la imagen y la forma pierden su función representativa para convertirse en signos abiertos, en un trabajo que se sitúa entre lo visible y lo invisible, lo cotidiano y lo poético.
Comisariada por Blanca del Río, la muestra con obra de la artista Irene Infantes ha sido concebida específicamente para la Real Fábrica de Artillería y propone una investigación artística que entrelaza historia, arquitectura y materia, tomando como eje dos elementos simbólicos: la naranja y la bala, formas que condensan dos momentos clave en la evolución del lugar.
La obra de Irene Infantes se centra en los momentos en los que el pasado se repliega sobre el presente. A través del uso de materiales textiles y orgánicos, la artista construye un lenguaje visual que dialoga con la arquitectura y la memoria del espacio, generando una experiencia sensorial y poética que invita a reflexionar sobre la relación entre los cuerpos, los materiales y los lugares que habitamos.
En este sentido, la exposición conecta dos capas históricas fundamentales del enclave: su origen como zona agrícola en época andalusí, vinculada al cultivo de huertas y cítricos, y su posterior transformación en espacio industrial. Este contraste entre lo orgánico y lo industrial articula el discurso de la muestra, proponiendo una lectura contemporánea del pasado.
(de) Ich habe inzwischen feststellen können, dass es eine Unmenge an Orten gibt, die auf einen Inhalt warten, sobald sie restauriert wurden. Meist denkt man da, so mein Eindruck, an etwas Museales, also etwas, das eher dazu dient, Objekten Raum zu geben, die von Menschen an anderen Orten in mehr oder weniger kreativen, künstlerischen, kunsthandwerklichen Prozessen hergestellt wurden.
So gut es auch sein mag, diese Gebäude zu retten und ihnen einen neuen Sinn zu geben, so fänd ich es doch extrem spannend, wenn diese Inhalte lebendiger sein würden: Proberäume, Arbeitsräume, Werkstätten, lebendige Begegnungsräume, soziale Wohnräume…. all das, was derzeit fehlt, den Menschen, die heute leben…
Mag sein, dass es ein sehr kurzfristiges Denken ist, keine Ahnung. Mag auch sein, dass es ein Widerhall meiner Museumsmüdigkeit ist und meines Eindrucks, dass mehr Lebensraum fehlt als Aufbewahrungs- oder Schauraum.
Auch das Kloster Santa Clara ist ein Ausstellungsraum. Derzeit gibt es in der ersten Etage eine Ausstellung, ansonsten sind die Räume leer. Laut Auskunft des Wachpersonals wird das auch im Sommer so sein, weil eh keiner kommt, und deshalb gibt es kein Angebot. Dabei ist der Kreuzgang sooo schön, die Räume sind kühl…. Ein wunderbarer Ort zum Lesen, Rezitieren, Malen, Weben, Reden !!!……
(es) Me he dado cuenta de que hay una gran cantidad de lugares que esperan albergar algún tipo de contenido una vez restaurados. En la mayoría de los casos, según mi impresión, se piensa en algo parecido a un museo, es decir, un espacio destinado principalmente a exhibir objetos creados en otros lugares por personas en procesos más o menos creativos, artísticos o artesanales.
Por muy bueno que sea salvar estos edificios y darles un nuevo sentido, me parecería tremendamente interesante que estos espacios tuvieran un contenido más vivo: salas de ensayo, espacios de trabajo, talleres, lugares de encuentro llenos de vida, viviendas sociales… todo aquello que falta actualmente a las personas que viven hoy en día…
Puede que sea una visión a muy corto plazo, no lo sé. También puede que sea un reflejo de mi cansancio de los museos y de mi impresión de que falta más espacio para vivir que para almacenar y/o exponer.
El convento de Santa Clara también es un espacio expositivo. Actualmente hay una exposición en la primera planta; por lo demás, las salas están vacías. Según me ha comentado el personal de seguridad, seguirá siendo así en verano, porque en verano no viene nadie, así que no se programa nada. Y eso que el claustro es tan bonito, las salas son frescas… ¡Un lugar maravilloso para leer, recitar, pintar, tejer, charlar!!!……
(de) Das Kloster Santa Clara wurde 1289 von König Ferdinand III. von Kastilien gegründet und neben einem ehemaligen Palast errichtet, der seinem Sohn, dem Infanten Fadrique von Kastilien, gehörte. Der Klosterkomplex wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet. Dabei wurde der Palast buchstäblich in den Komplex eingebettet; es handelte sich um einen Bau im Mudéjar-Stil, der nach der christlichen Eroberung der Stadt errichtet worden war und von dem heute nur noch der sogenannte „Torre de don Fadrique“ erhalten ist, ein Bauwerk im romanisch-gotischen Stil, das aus Quadersteinen errichtet wurde und in der Stadt einzigartig ist.
Zu den besichtigbaren Bereichen des Espacio Santa Clara gehören der quadratische Kreuzgang aus der Renaissance, das Refektorium, das mit Kachelsockeln und Sitzbänken aus demselben Material verziert ist, sowie die Umgebung des Turms von Don Fadrique, der im Stil mittelalterlicher italienischer Türme errichtet wurde und den der Infante Don Fadrique als Ort der Erholung inmitten der Gärten nutzte.
(es) El Convento de Santa Clara fue fundado en 1289 por el rey Fernando III de Castilla, y levantado junto a un antiguo palacio perteneciente a su hijo, el infante Fadrique de Castilla. El complejo conventual fue construido entre los siglos XVI y XVII. Para ello se incrustó literalmente al palacio, una construcción mudéjar levantada tras la conquista cristiana de la ciudad, y de la que únicamente conserva la denominada Torre de don Fadrique, de factura románica y gótica, que realizada en sillería es un ejemplo único en la ciudad.
Entre las zonas visitables del Espacio Santa Clara se encuentran el Claustro renacentista de planta cuadrada, el Refectorio, decorado con zócalos de azulejería con bancada de asiento del mismo material, y el entorno de la Torre de Don Fadrique, alzada a la manera de las torres medievales italianas y que el infante Don Fadrique utilizó como lugar de ocio entre los jardines.
Refektorium / Refectorio
Küche / Cocina
Erste Etage / Primer piso
(de) Und es gibt auch hier noch eine Menge Raum, der auf eine Restaurierung und auf eine sinnvolle Nutzung (was auch immer das sein mag) wartet…..
(es) También aquí hay aún muchísimo espacio dormido que está esperndo el beso de la restauración y de un uso sensato, sea lo que sea lo que entendemos como tal) …..
(de) Was es gibt, nur zu eurer Info, ist eine Vielfalt an Kacheln…..
(es) Lo que hay, solo para que estéis avisados, es una tremenda diversidad de azulejos……
(de) Auch die Sumpfzypresse im Park María Luisa ist ein gutes Beispiel für gute Baumpflege und für gute Orte…
Es handelt sich um einen der repräsentativsten und bekanntesten Bäume Sevillas im Allgemeinen und des Parks María-Luisa im Besonderen. Er steht am berühmten Rondell, auf dem das Denkmal zum Gedenken an den sevillanischen Dichter Gustavo Adolfo Bécquer errichtet wurde. Gepflanzt wurde sie um das Jahr 1850, als diese Gärten noch Teil des Anwesens der Herzöge von Mompensier waren.
(es) El ciprés de los pantanos del Parque María Luisa también es un buen ejemplo de buen cuidado de los árboles y de buenos lugares…
Se trata de uno de los árboles más representativos y conocidos de Sevilla en general y del Parque de María Luisa en particular. Está ubicado en la famosísima glorieta donde se levanta el monumento erigido en memoria del poeta sevillano Gustavo Adolfo Bécquer. Fue plantado allá por 1850, cuando esos jardines formaban parte de la vivienda de los Duques de Mompensier.
(de) Die Brüder Álvarez Quintero kündigten 1910 das Vorhaben an, ein Denkmal für den sevillanischen Dichter zu errichten. Gemeinsam mit dem Bildhauer Lorenzo Coullaut Valera wählten sie dieses Rondell aus, an dem die wunderschöne Sumpfzypresse stand. Zu diesem Zweck verfassten sie das Werk „La rima eterna“, um Spenden zu sammeln. In den Zeitungen wurde eine öffentliche Spendenaktion gestartet. Die Skulptur wurde am 9. Dezember 1911 eingeweiht.
Die Verschmelzung von Baum und Skulptur ist vollkommen. Und so ist es schon seit langem, denn die Skulptur hat verschiedene bauliche Veränderungen erfahren, um sich dem Wachstum und der Verdickung des Stammes anzupassen.
(es) Los hermanos Álvarez Quintero anunciaron en 1910 el proyecto de levantar un monumento al poeta sevillano. Junto al escultor Lorenzo Coullaut Valera eligieron esta rotonda, en la que vivía el maravilloso Taxodium. Para ello escribieron la obra «La rima eterna» para recaudar fondos. Se abrió una suscripción pública en los periódicos. La escultura fue inaugurada el 9 de diciembre de 1911.
La fusión entre árbol y escultura es total. Y así se mantiene desde hace tiempo, ya que la escultura ha sufrido diversas modificaciones en su estructura, para adaptarse al crecimiento y ensanche del tronco.
(de) Wer an den Texten interessiert ist, am Gedicht von Bécquer und an dem Werk der Brüder Álvarez Quintero der kann weiter nachschauen….
(es) Quien esté interesado en los textos, en el poema de Bécquer y en la obra de los hermanos Álvarez Quintero, puede seguir leyendo…
(de) Wie gesagt, dass der 1500 Jahre alte Sahuaro-Kaktus vor sich hin leidet, das liegt nicht daran, dass man in Sevilla nicht weiss, wie Bäume so zu pflegen sind, dass es ihnen auch im urbanen Umfeld gut geht. Das kann man an anderen Orten sehen. Aber eben das: an anderen Orten. Der Sahuaro hat das Pech an einer Stelle zu stehen, an der niemand vorbei kommt, auch kein Tourist verläuft sich dorthin und daher scheint sich niemand für sein Wohlergehen wirklich zuständig zu fühlen, obwohl es sein kann, dass wir über den ältesten Baum in Sevilla sprechen, auch wenn er nicht hier „geboren“ wurde. Der Bitterorangenbaum im Alcázar, der als „der Orangenbaum von Don Pedro I. von Kastilien“ bezeichnet wird, wurde vermutlich zwischen 1350 und 1366 gepflanzt. Die Magnolie im Alcázar wurde 1823 gepflanzt.
Der Ficus, um den es hier geht, steht im Park Maria Luisa, in der Nähe der Plaza de España, und man kann sehr schön sehen, wie das weitläufige Wurzelgeflecht, das hier zugegebenermassen an der Oberfläche verläuft und daher sichtbarer ist, geschützt wird. Und wahrscheinlich wäre der Baum dankbar, wenn es um ihn herum insgesamt grün wäre, oder zumindest unversiegelt. Aber er hat Luft, er hat Raum, er darf sein. Und er ist, wie viele seiner Kollegen in der Stadt…..
(es) Como ya he dicho, el hecho de que el cactus sahuaro de 1500 años de antigüedad esté sufriendo lo que está sufriendo no se debe a que en Sevilla no se sepa cómo cuidar los árboles para que prosperen incluso en un entorno urbano. Eso se puede ver en otros lugares. Pero ahí está: en otros lugares. El sahuaro tiene la mala suerte de estar situado en un lugar por el que no pasa nadie, ni siquiera los turistas se desvían hasta allí, y por eso parece que nadie se siente realmente responsable de su bienestar, y eso que puede que estemos hablando del árbol más antiguo de Sevilla, aunque sí que es cierto que no „nació“ aquí.
El ficus, del que se trata aquí, se encuentra en el Parque de María Luisa, cerca de la Plaza de España, y se puede apreciar muy bien cómo se protege su extensa red de raíces, que, hay que reconocerlo, discurre aquí cerca de la superficie y, por lo tanto, es más visible. Y probablemente el árbol agradecería que todo a su alrededor fuera verde, o al menos no estuviera pavimentado. Pero tiene aire, tiene espacio, se le permite ser. Y es, como muchos de sus compañeros en la ciudad… El naranjo amargo del Alcázar que le llaman «el naranjo de don Pedro I de Castilla», se estima que fue plantado entre 1350 y 1366. El magnolio del Alcázar, fue plantado en 1823.
(de) So, jetzt hab ich ihn gefunden, den Sahuaro-Kaktus, der 1992, anlässlich der Expo nach Sevilla kam. Ich hatte ihn zuerst an der falschen Stelle gesucht, am Mexikanischen Pabellon der Ibero-Amerikanischen Ausstellung 1929. Aber es war nicht 1029, es war 1992, und da wurde eben auch einen Mexikanischer Pabellon gebaut, aber der steht auf der Cartuja-Insel, und dort befindet sich auch der Kaktus.
Wahrscheinlich hat da mein Unterbewusstsein mit reingespielt, denn ich konnte mir anscheinend nicht vorstellen, dass jemand 1992 auf den Gedanken kommt, eine Jahrhunderte alte Pflanze von hier nach dort, von einem Kontinent auf den anderen zu bringen. Einfach so. Dass es daher 1929 gewesen sein muss. Und demzufolge habe ich ihn dort gesucht, am falschen Ort.
(es) Bueno, pues ya lo he encontrado: el cactus sahuaro que llegó a Sevilla en 1992, con motivo de la Expo. Al principio lo había buscado en el lugar equivocado, en el pabellón mexicano de la Exposición Iberoamericana de 1929. Pero no era 1929, era 1992, y allí también se construyó un pabellón mexicano, pero éste está en la isla de la Cartuja, y ahí es donde se encuentra el cactus.
Probablemente mi subconsciente influyó en ello, porque al parecer no podía imaginarme que a alguien se le ocurriera en 1992 trasladar una planta centenaria de aquí para allá, de un continente a otro. Sin más. Que, por lo tanto, tenía que haber sido en 1929. Y, en consecuencia, lo busqué allí, en el lugar equivocado.
(de) Aber es war 1992. Und nun steht er da. Allein, unbeachtet, umgeben von Beton und Stahl und verlassenen Gebäuden. Kein Schild, kein Hinweis auf die Besonderheit dieses Lebewesens, das seit 1500 Jahren auf diesem Planeten wächst, dass ungewollt hier gelandet ist uns sein Bestes tut, um hier zurecht zu kommen.
(es) Pero fue en 1992. Y ahora, ahí está. Solo, ignorado, rodeado de hormigón, acero y edificios abandonados. Ni un cartel, ni una indicación de lo especial que es este ser vivo, que lleva 1500 años creciendo en este planeta, que ha acabado aquí sin quererlo y que hace todo lo posible por adaptarse a este lugar.
(de) Aber es geht ihm nicht gut. 2017 wurde die Grünzone um ihn herum zubetoniert, um als Parkplatz zu dienen. Nur ein kleines mit Kies gefülltes Quadrat ist noch übrig geblieben. Einen Artikel habe ich dazu gefunden. Die „Asociación de Defensa del Patrimonio de Andalucía“, ADEPA, fragt öffentlich, welcher Organismus dafür zuständig wäre.
(es) Pero no está en buenas condiciones. En 2017, la zona verde que lo rodeaba fue cubierta de hormigón para convertirla en un aparcamiento. Solo queda un pequeño cuadrado cubierto de grava. He encontrado un artículo al respecto. La «Asociación de Defensa del Patrimonio de Andalucía» (ADEPA) pregunta públicamente qué organismo sería el responsable de ello.
(de) Mich hat eine tiefe, tiefe Traurigkeit erfüllt, die mich immer noch begleitet. 18 Tonnen, das bedeutet sechsmal das KUKUmobil….. 15 m hoch, das ist sicherlich nicht der höchste Baum in Sevilla, aber 1.500 Jahre alt! 1.500 Jahre!!!!
Ich kann nur hoffen, dass zumindest der Vogel, der sich dort eingenistet hat, die Anwesenheit des Kaktus in Sevilla zu schätzen weiss. Ich hab, während ich eine Weile auf einer Bank in seiner Nähe gesessen habe ein Wiedehopf-Pärchen beobachtet. Vielleicht sind sie die Mieter, die eine der Höhlen bewohnen….
(es) Me ha invadido una profunda, profunda tristeza que me sigue acompañado. 18 toneladas, eso equivale a seis veces el KUKUmobil… 15 m de altura, seguramente no es el árbol más alto de Sevilla, ¡pero tiene 1.500 años! ¡¡¡1.500 años!!!!
Solo puedo esperar que, al menos, el pájaro que ha anidado allí sepa apreciar la presencia de este cactus en Sevilla. Mientras estaba sentada un rato en un banco cerca de él, observé a una pareja de abubillas. Quizás sean ellos los inquilinos que habitan en una de las cavidades…..
(de) Das es auch anders geht, dass man in Sevilla so einiges weiss von Baumpflege, das zeig ich euch gleich. Aber klar, das passiert dort, wo viele Augen hinschauen. Hier kommt halt niemand mehr vorbei. Aus den Augen, aus dem Sinn, muss man wohl leider dazu sagen.
(es) Os voy a demostrar que también se puede hacer de otra manera, que en Sevilla saben mucho del cuidado de arbolado urbano. Pero claro, eso ocurre donde hay muchos ojos que lo ven. Aquí ya no pasa nadie. Y, por desgracia: «Ojos que no ven, corazón que no siente».
(de) Es gibt tolle Neuigkeiten: Es wird eine Ausstellung meiner älteren und meiner neuen Arbeiten in Umbrete geben:
(es) Hay una gran noticia: habrá una exposición de mis obras antiguas y nuevas en Umbrete:
(de) Es ist so ein schönes Zusammenspiel von: Architek:innen, Maurer:innen, Kunstschmied:innen, Keramiker:innen, Fliesenleger:innen, Bildhauer:innen, Schreiner:innen, Gürtler:innen… und Nackbar:innen, die dem Ganzen Sinn und Leben geben.
(es) Es una confluencia tan bonita entre arquitectos, albañiles, herreros artísticos, ceramistas, alicatadores, escultores, carpinteros, cerrajeros… y vecinos y vecinas, quienes le dan sentido y vida al conjunto.
(de) Manchmal, wenn ich so durch die Stadt wander, bleibt mein Blick an Bezeichnungen hängen, die mich dazu bringen, innezuhalten und über ihre Bedeutung nachzudenken….
(es) A veces, cuando voy paseando por la ciudad, mi mirada se detiene en algunos nombres que me obligan a pararme un momento a pensar …
(de) Auch Sevilla hat einen Flohmarkt, klein aber fein. Jeden Donnerstag, vormittags, am Ende de Calle Feria. „El Jueves“ wie er allgemein genannt wird, ist der älteste Flohmarkt der Stadt.
(es) Sevilla también tiene un rastro Rastro. Cada jueves, por la mañana, al final de la Calle Feria. No muy grande, pero curioso. „El Jueves“ es el mercadillo de antigüedades y segunda mano más antiguo de la ciudad.
Oben, rechts, in der Ecke, oder?
(de) Die dritte Kategorie waren die Balkone. Nicht einfach in ihrer Schönheit zu bewundern in den engen Gassen der Altstadt. Da fehlte oft einfach die Perspektive. Was aber nicht bedeutete, dass die Mühe und Sorgfalt der Teilnehmenden deshalb geringer war…
(des) La tercera categoría eran los balcones. No resultó fácil admirar su belleza en las estrechas callejuelas del casco antiguo. A menudo, simplemente faltaba perspectiva. Pero eso no significaba que el esfuerzo y el esmero de los participantes fueran menores..
(de) Die Altäre sind sehr beeindrucknend, wegen ihrer Größe, ihrer Pracht; aber ich fand die Schaufenster irgendwie spannender. Vielleicht, weil sich nicht selten die normale Schaufensterdekoration mit dem besonderen Fronleichnamschmuck vermischte….. Das Menschliche und das Göttliche…..
(es) Los altares son muy impresionantes, por su tamaño y su esplendor; pero, de alguna manera, las escaparates me parecieron más interesantes. Quizá porque no era raro que la decoración habitual de los escaparates se mezclara con la decoración especial del Corpus Christi… Lo humano y lo divino…